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Organisch modifizierte Spezialsilikone

Evonik eröffnet Spezialsilikone-Anlage in Schanghai

| Redakteur: Matthias Back

Evonik produziert in der neuen Anlage in Schanghai organisch modifizierte Spezialsilikone.
Evonik produziert in der neuen Anlage in Schanghai organisch modifizierte Spezialsilikone. (Bild: Evonik)

Evonik hat in Schanghai, China, eine neue Anlage zur Produktion einer großen Bandbreite von organisch modifizierten Spezialsilikonen in Betrieb genommen. Damit baut der Essener Industriekonzern weiterhin sein Geschäft mit klarem Spezialchemie-Charakter aus.

Essen, Schanghai/China – Der Spezialchemie-Konzern investierte einen hohen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in die Errichtung der neuen Fertigungsstätte. Die Bauzeit betrug rund ein Jahr. In 1,3 Millionen Arbeitsstunden installierten in der Spitze mehr als 700 Arbeiter gleichzeitig zahlreiche Apparate und verlegten auf einer Fläche von 30.000 Quadratmetern rund 23 Kilometer Rohrleitungen sowie 430 Kilometer Kabelstränge.

Christian Kullmann, Vorstandsvorsitzender von Evonik, sagt: „Die Anlage ist ein weiterer und wichtiger Baustein in der Wachstumsstrategie von Evonik. Wir legen unseren Fokus auf Geschäfte mit klarem Spezialchemie-Charakter und auf starke Innovationen, um den Wert des Unternehmens deutlich zu steigern.“ Kullmann hat die Anlage am 5. September mit rund 300 geladenen Gästen aus Wirtschaft und Politik feierlich eröffnet. Die im Batchverfahren hergestellten Stoffe werden beispielsweise in Polyurethan-, Farb- und Lackanwendungen sowie verschiedenen Industrieapplikationen genutzt.

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Organisch modifizierte Spezialsilikone zählen zu den „Specialty Additives“. Dies ist einer von vier Wachstumskernen, in denen der Essener Industriekonzern ein überdurchschnittliches Potenzial für Wachstum und Margen sieht. Kullmann: „Der Bedarf an Spezialsilikonen ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. China und die angrenzenden Länder sind für viele Anwendungen Schlüsselmärkte.“

Der Essener Industriekonzern ist seit Jahrzehnten erfolgreich in China tätig. Durch die Übernahme des Spezialadditivgeschäfts von Air Products zu Beginn des Jahres 2017 sowie die Eröffnung von neuen Anlagen im Chemiepark Nanjing hat das Unternehmen sein Engagement in Asien zuletzt noch einmal deutlich ausgebaut.

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