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Kieselsäure

Evonik baut Kieselsäure-Kapazitäten in Thailand aus

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Dr. Thomas Haeberle, im Vorstand von Evonik zuständig für das Segment Resource Efficiency: „Mit unserem Expansionskurs wollen wir das Wachstum unserer Schlüsselkunden in Südostasien und weltweit begleiten.“
Dr. Thomas Haeberle, im Vorstand von Evonik zuständig für das Segment Resource Efficiency: „Mit unserem Expansionskurs wollen wir das Wachstum unserer Schlüsselkunden in Südostasien und weltweit begleiten.“ (Bild: Evonik)

Evonik baut derzeit in Thailand am Standort Maptaphut seine Kapazitäten für gefällte Kieselsäure deutlich aus. Die Expansion mit einem Investitionsvolumen im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich soll im ersten Quartal des Jahres 2014 fertiggestellt sein.

Essen – Kieselsäure wird in der Automobilindustrie für Leichtlaufreifen- aber auch in Futter- und Nahrungsmittelindustrie sowie in der Farben- und Lackindustrie eingesetzt. In diesen Industrien steigt in Südostasien die Nachfrage nach gefällter Kieselsäure stark.

Der Markt für Leichtlaufreifen wächst nach Schätzungen von Experten weltweit in den nächsten fünf Jahren um gut 18 Prozent jährlich. Evonik baut daher seine globalen Kieselsäurekapazitäten spürbar aus: Bis 2014 sollen die Kapazitäten um circa 30 Prozent im Vergleich zu 2010 wachsen.

Durch den Einsatz von Kieselsäuren in Kombination mit Silanen können Reifen produziert werden, die durch einen deutlich geringeren Rollwiderstand zur Einsparung von bis zu acht Prozent Kraftstoff führen – im Vergleich zu herkömmlichen Pkw-Reifen.

Dr. Johannes Ohmer, Leiter des Geschäftsbereichs Inorganic Materials von Evonik, erläutert: "Wir bieten als einziger Hersteller beide Komponenten an und sind so für unsere Kunden aus der Reifen- und Gummiindustrie ein kompetenter Partner für leistungsfähige Reifenmischungen." Mit der Expansion der Produktionskapazität stärkt Evonik seine Position in Thailand und erhöht den Fertigungsanteil in Südostasien, Australien und Neuseeland, um so noch besser auf die Anforderungen der regionalen Kunden einzugehen.

Insgesamt verfügt Evonik bei den gefällten und pyrogenen Kieselsäuren sowie den Mattierungsmitteln über eine weltweite Kapazität von rund 500.000 Tonnen jährlich.

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