Newsticker Juni: Aktuelles aus der Prozessindustrie

Feuer in Kölner Chemiewerk

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16.06.2021

Tübingen (dpa) *23:48 Uhr – Börsenwert von Curevac nach Studienenttäuschung halbiert

Der Börsenkurs des Tübinger Biotech-Unternehmens Curevac ist im nachbörslichen US-Handel am Mittwoch um mehr als die Hälfte abgesackt. Bei der sogenannten Phase 2b/3-Studie für den Corona-Impfstoffkandidaten wurde laut Unternehmen eine Wirksamkeit von lediglich 47 Prozent gegen eine Covid-19-Erkrankung jeglichen Schweregrads erzielt. Die vorgesehenen statistischen Erfolgskriterien der zulassungsrelevanten Studie wurden damit nicht erreicht.

München (dpa) *17:56 Uhr – Wacker Chemie wird noch optimistischer für 2021

Wacker Chemie wird erneut optimistischer für das laufende Jahr und hebt seine Prognose weiter an. Weil sich das Geschäft gut entwickele, gehe der Konzern jetzt von noch mehr Umsatz und noch mehr Gewinn aus, teilte Wacker Chemie am Mittwoch überraschend in München mit. Demnach erwartet der Konzern für 2021 einen Umsatz von etwa 5,5 Milliarden Euro, das wäre ein Anstieg von mehr als 17 Prozent. Bisher war Wacker Chemie von einem Anstieg im niedrigen zweistelligen Prozentbereich ausgegangen.

Auch das operative Ergebnis könnte noch deutlicher steigen: Das Management rechnet jetzt mit einem Anstieg von mindestens 35 Prozent und maximal 65 Prozent. Damit läge das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) 2021 zwischen 900 Millionen Euro und 1,1 Milliarden Euro. Zuvor sollte der Anstieg nur bei 15 bis 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr liegen. Die Aktie der Münchener reagiert unter dem Strich auf die Neuigkeiten und ging mit mehr als einem Prozent Minus aus dem Handel.

Ludwigshafen (dpa) *16:48 Uhr – BASF schiebt Börsengang von Wintershall Dea weiter auf

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF schiebt den Börsengang seiner Mehrheitsbeteiligung Wintershall Dea aus Kassel weiter auf. Als Begründung führt das Management die aktuellen Marktbedingungen an. Deshalb werde der Konzern den Gang aufs Parkett auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, teilte BASF am Mittwoch in Ludwigshafen mit, ohne einen genauen Zeitpunkt dafür zu nennen. Die Aktie des Chemiekonzerns gab am Nachmittag nach.

Eigentlich war der Börsengang von Wintershall Dea für die zweite Jahreshälfte dieses Jahres geplant. Es ist nicht das erste Mal, dass das Vorhaben aufgeschoben wird. Ursprünglich sollte der Schritt bereits im zweiten Halbjahr 2020 erfolgen, wegen sehr niedriger Preise für Öl und Gas war BASF aber von diesem Plan abgekommen.

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