Automatisierung Europas Automatisierungsanwender wollen enger zusammenarbeiten

Redakteur: Dominik Stephan

Die Industrieverbände EI, EXERA, WIB und NAMUR verstärken ihre Zusammenarbeit: Am 9. September 2013 trafen sich in Brüssel zum zweiten Mal Vorstandsmitglieder und Geschäftsführer der europäischen Anwender-Verbände der Automatisierungstechnik in der Prozessindustrie...

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Treffen in Brüssel: Zum zweiten Mal kamen Anfang September Europas Automatisierungsanwender in der belgischen Hauptstadt zusammen.
Treffen in Brüssel: Zum zweiten Mal kamen Anfang September Europas Automatisierungsanwender in der belgischen Hauptstadt zusammen.
(Bild: PROCESS)

Brüssel/Belgien – Dabei wurde die im Vorjahr begonnene Diskussion weiter fortgesetzt und die weiteren Schritte zu einer engeren Zusammenarbeit der Organisationen (die mehr als 200 Endanwenderfirmen vertreten) erarbeitet.

Nach einem kurzen Update über die aktuellen Entwicklungen in den Organisationen wurden in einer gemeinsam durchgeführten SWOT-Analyse die Stärken und Schwächen der heutigen Organisationen zusammengetragen. Mögliche gemeinsame Betätigungsfelder, aber auch aktuelle Hindernisse wurden erfasst. Bei der intensiven Diskussion zeigte sich das Vertrauen, das sich bei den Beteiligten bereits gebildet hat.

Wichtiger Bestandteil des Treffens war auch der Statusbricht zu den bereits identifizierten gemeinsamen Handlungsfeldern. So konnte festgestellt werden, dass auf operativer Ebene schon ein intensiver Austausch stattgefunden hat. Ein gemeinsames Dokument zu ‚Functional Safety‘ ist in der Entwicklung, ein Steuerungstreffen zu ‚IT Security‘ hat stattgefunden. Der Erfahrungsaustausch zur Auswahl von Durchflussmessern wurde erfolgreich abgeschlossen. Beim ‚Alarm Management‘ wurde Einfluss auf die internationale Normung genommen.

Verbände intensivieren die Zusammenarbeit

Die Liste der gemeinsamen Themen wurde erweitert. Die Zusammenarbeit in den Gebieten ‚Effective Engineering Tools‘, ‚Final Elements‘ und ‚Process Control‘ wurde bestätigt. Bei MES und BPCS (Basic Process Control Systems) gilt es neue Ansprechpartner zusammenzubringen, um gemeinsame Arbeitsgruppen zu gründen.

Um das Bestreben nach einer engeren Zusammenarbeit zu unterstreichen, wurde beschlossen, eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung der Verbände zu erarbeiten. Sicherlich ein Beweis dafür, dass alle Partner von dem Nutzen überzeugt sind, international Kräfte zu bündeln und Interessen der Anwender der Automatisierungstechnik in der Prozessindustrie gemeinsam zu vertreten.

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