Pharmaindustrie Europäische Pharmaunternehmen stehen vor Veränderungen

Redakteur: Sonja Beyer

Die euorpäische Pharmaindustrie will einer Umfrage zufolge mit Kosteneinsparungen im Marketing- und Vertriebsbudget bevorstehenden Veränderungen begegnen.

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Hauptsächlich zurückgefahren werden sollen klassische Instrumente wie Anzeigenwerbung, Außendienst und Kongresse. (Bild: Archiv)
Hauptsächlich zurückgefahren werden sollen klassische Instrumente wie Anzeigenwerbung, Außendienst und Kongresse. (Bild: Archiv)

Laut einer Befragung von 112 Führungskräften europäischer Pharmaunternehmen durch Booz & Company zeichnen sich große Veränderungen in der Branche ab, weil ein Rückgang des Wachstums (in den letzten fünf Jahren durchschnittlich 4,4 Prozent) auf 1,7 Prozent zu erwarten ist.

Über 90 Prozent der Unternehmen planen daher Kosteneinsparungen und kürzen ihre Marketing- und Vertriebsbudgets. Auf dem Prüfstand stehen dabei besonders die Marketingbudgets: Über 80 Prozent der Unternehmen, die bereits bei Marketing und Vertrieb gespart haben, wollen dies weiter verstärken. Auf der Streichliste finden sich vor allem klassische Instrumente wie Anzeigenwerbung, Außendienst und Kongresse.

Auch Übernahmen und Fusionen werden laut Umfrage eine wichtige Rolle spielen: Fast dreiviertel der Befragten stimmten der Aussage zu, dass große Unternehmen Biotech- und kleinere Pharmahersteller akquirieren und sich so einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. 58 Prozent der Befragten rechnen zudem mit einer Zunahme an Fusionen.

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