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Unter Auflagen EU-Kommission gibt Bayer grünes Licht für Monsanto-Übernahme

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Die Übernahme von Monsanto durch Bayer ist auf der Zielgeraden angekommen. Die Europäische Kommission hat die Transaktion unter Auflagen freigegeben. Allerdings wird sich Bayer von einigen Geschäftssparten verabschieden müssen.

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Der Bayer-Monsanto-Deal ist in greifbare Nähe gerückt.
Der Bayer-Monsanto-Deal ist in greifbare Nähe gerückt.
(Bild: gemeinfrei / CC0)

Leverkusen – Bayer hatte mit Auflagen der Europäischen Kommission aufgrund der geplanten 66 Milliarden Dollar Übernahme gerechnet. Deshalb hat das Unternehmen bereits mit BASF Verhandlungen aufgenommen, um das komplette Gemüsesaatgutgeschäft an BASF abzugeben. Die Auflagen umfassen den Verkauf verschiedener Geschäfte von Bayer, darunter das weltweite Saatgutgeschäft mit Feldkulturen wie Raps, Baumwolle und Soja, die Forschungsplattform für Weizen-Hybride, das weltweite Gemüsesaatgutgeschäft, das weltweite Geschäft mit Glufosinat-Ammonium sowie bestimmte Glyphosat-basierte Herbizide in Europa, die im Wesentlichen im industriellen Bereich eingesetzt werden.

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Zudem ist das weltweite Geschäft von Monsanto mit dem neuartigen Nematizid „Nema Strike" abzugeben. Hinzu kommen die Übertragung dreier Forschungsvorhaben von Bayer im Bereich der Totalherbizide sowie die Einräumung einer Lizenz über das Digital-Farming-Portfolio von Bayer. Die Transaktion unterliegt weiterhin den üblichen Vollzugsbedingungen, einschließlich notwendiger behördlicher Freigaben. Bayer und Monsanto versuchen weiterhin eng mit den Behörden zusammenzuarbeiten, um die Transaktion voraussichtlich noch im 2. Quartal 2018 abzuschließen.

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