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Arzneimittel-Fälschung EU-Fälschungsrichtlinie für Arzneimittel nimmt Formen an

Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Die EU-Kommission hat den Entwurf des delegierten Rechtsaktes zur Fälschungsschutzrichtlinie 2011/62/EU öffentlich gemacht. Er enthält die technischen und organisatorischen Vorgaben zur Umsetzung der Sicherheitsmerkmale, die Arzneimittel künftig tragen müssen.

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Der delegierte Rechtsakt der EU-Fälschungsrichtlinie für Arzneimittel ist öffentlich – die EU-Kommission muss ihn noch beschließen und dem europäischen Parlament und Rat übermitteln.
Der delegierte Rechtsakt der EU-Fälschungsrichtlinie für Arzneimittel ist öffentlich – die EU-Kommission muss ihn noch beschließen und dem europäischen Parlament und Rat übermitteln.
(Bild: Secupharm)

Frankfurt – „Mit der Vorlage des delegierten Rechtsaktes wird klarer, worauf sich Pharmaunternehmen, Großhandel und Apotheken in Zukunft für die Verifizierung von Arzneimitteln einstellen müssen“, so Dr. Reinhard Hoferichter, Sprecher des Vorstandes von Securpharm. Der Entwurf des delegierten Rechtsaktes liegt in englischer Sprache vor und umfasst 34 Seiten sowie als Anhänge die sogenannte White List und die Black List, in der die Ausnahmen für verschreibungspflichtige bzw. nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel enthalten sind.

Die EU-Kommission muss den delegierten Rechtsakt noch beschließen und dem europäischen Parlament und Rat übermitteln. Derzeit wird dessen Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union im ersten Quartal 2016 erwartet. Danach gilt eine Umsetzungsfrist von drei Jahren bis die Vorgaben der Richtlinie rechtswirksam werden.

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