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Chemietarifrunde 2016 Erstes Tarifgespräch ohne Ergebnis

Redakteur: Anke Geipel-Kern

Moderate Töne am Ende des ersten Tarifgesprächs zwischen IG BCE und Arbeitsgeberverband, das ohne Ergebnis geblieben ist. Am 14. Juni geht´s weiter.

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Christoph Obladen, Verhandlungsführer Hessen Chemie
Christoph Obladen, Verhandlungsführer Hessen Chemie
(Bild: Bild: Jörg Halisch)

Das Ritual hat begonnen. Wie eigentlich zu erwarten war, hat das erste Tarifgespräch für die rund 550 000 Beschäftigen der Chemieindustrie zwischen IG BCE und Arbeitsgeberverband kein greifbares Ergebnis gebracht. Am Tisch saßen Vertreter des Arbeitgeberverband Hessen Chemie und der Chemiegewerkschaft.

Christoph Obladen, Verhandlungsführer der Chemie-Arbeitgeber schlägt moderate Töne an und und betonte erneut, die fünf Prozent-Forderung, wecke Erwartungen, die angesichts der Branchenlage so nicht zu erfüllen seien. Die Weltwirtschaft schwächele und die Nachfrage in wichtigen Absatzmärkten der Chemie-Branche lahme. Die Arbeitgeber erwarten in diesem Jahr rückläufige Verkaufspreise, Stagnation bei der Produktion und Umsatzminus.

Obladen fordert die IG BCE auf, wegen dieser wirtschaftlichen Realitäten ihre Erwartungshaltung noch einmal zu überdenken. Es sei unbedingt notwendig, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen bei den Kosten wieder stärker in den Blick zu nehmen.

Am 14. Juni geht´s dann auf Bundesebene in Hannover weiter.

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