Worldwide China Indien

Studie zu ERP

Ergebnisse der Studie ERP-as-a-Service liegen vor

| Redakteur: Marion Henig

Logo (Bild: Trovarit)
Logo (Bild: Trovarit)

Unter welchen Umständen ist ERP-as-a-Service sinnvoll im Unternehmen einsetzbar? Was sind die Vorteile und Nachteile? Antworten auf diese Fragen gibt eine neu veröffentlichte Studie des anbieterneutralen ERP-Beraters Trovarit.

Aachen – Flächendeckende Bereitstellung über das Internet, hohe Kostentransparenz, Flexibilität im Hinblick auf Nutzungsumfang und -dauer sowie die Entlastung der innerbetrieblichen IT – das sind die Argumente, die laut der Teilnehmer an der Studie ERP as a Service für die Nutzung von Business Software über das Internet sprechen. Die Abhängigkeit vom Service-Anbieter, Schnittstellenprobleme und Bedenken bzgl. der Datensicherheit sprechen eher dagegen.

Das sind die zentralen Ergebnisse der Studie ERP-as-a-Service, die in der Zeit vom 19. August bis zum 31. Oktober 2009 von Trovarit in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen durchgeführt wurde. Sie verfolgte das Ziel, eine belastbare Antwort auf die Frage zu erhalten, ob bzw. unter welchen Umständen das Konzept SaaS sinnvoll für ERP bzw. Business Software genutzt werden kann. 529 Teilnehmer aus den Branchen Industrie, Handel und Dienstleistung haben den Fragebogen zur Studie beantwortet.

Das relativ junge Konzept des Software-as-a-Service ist offenbar noch nicht in den Köpfen der Menschen angekommen, Bedeutung und Potenziale sind den meisten Unternehmen nicht bekannt. So könnten lediglich 31,3 Prozent der Studienteilnehmer den Begriff gut erklären. Alle anderen tappen mehr oder weniger im Dunkeln. Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, dass immerhin 20 Prozent der Befragten dem SaaS-Ansatz im Bereich Integrierte ERP-Software eine Zukunft attestieren. Ein größerer Teil der Studienteilnehmer ist jedoch davon überzeugt, dass SaaS-Lösungen ihre Vorteile am ehesten in Anwendungsfeldern mit hoch formalisierten oder relativ einfachen Abläufen wie HR/Entgeltabrechnung, Finanzbuchhaltung, CRM oder Projektmanagement ausspielen können. Derzeit nutzen bereits elf Prozent der befragten Unternehmen eine SaaS-Lösung in verschiedenen Business Software-Kategorien.

Entsprechend wird die Einstufung von „ERP-as-a-Service“ sehr stark von der Unternehmensgröße beeinflusst: So sehen kleinere Unternehmen Gegenargumente wesentlich weniger kritisch als größere Unternehmen. Vor allem die Entlastung des Aufwandes für den IT-Betrieb ist für kleinere Unternehmen ein wichtiger Faktor, der für den Einsatz einer SaaS-Lösung auch im ERP-Bereich spricht.

Ergänzendes zum Thema
 
Das steckt hinter dem Konzept Software-as-a-Service

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 19956760 / Management)