Newsticker Dezember: Aktuelles aus der Prozessindustrie Milliardendeals im Pharma-Sektor/EU: EMA unklar über Omikron-Impfung

Von Wolfgang Ernhofer

Im ständig aktuellen News-Ticker fasst die PROCESS-Redaktion das Geschehen in der Branche kompakt zusammen. Ob Chemie-, Pharma-, oder Lebensmittelindustrie, alle verfahrenstechnischen Themen werden – ebenso wie politische und wirtschaftliche Nachrichten zur Prozessindustrie – zusammengefasst.

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(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

22.12.2021

Mumbai, Indien (ots/PRNewswire) *12:51 Uhr –Piramal Pharma investiert eine Minderheitsbeteiligung an Yapan Bio

Piramal Pharma Limited (PPL) gab heute eine Investition in Höhe von etwa einer Milliarde Rupien in die Yapan Bio in Hyderabad, Indien, bekannt, die die Kapazitäten seines CDMO-Geschäfts (Contract Development and Manufacturing Organization), Piramal Pharma Solutions (PPS), erweitert. Durch diese Investition hält PPL einen Anteil von 27,78 % an dem Unternehmen. Da PPS seine Fähigkeiten weiter ausbaut und sich als führendes CDMO positioniert, stellt diese Akquisition eine bedeutende Ergänzung der globalen Fähigkeiten von PPS in der Entwicklung und Herstellung großer Moleküle für klinische Studien am Menschen dar.

Köln (dpa/lnw) *12:08 Uhr – Gift im Rhein nach Unglück unter Richtwert

Die Einleitung von Sonderabfällen und Löschwasser in den Rhein nach der schweren Explosion im Leverkusener Chempark hat nach Angaben der Bezirksregierung Köln nicht zu einer schweren Belastung geführt. «Die Begründungen der Firma Currenta für die unmittelbar notwendige Maßnahme im Rahmen der Gefahrenabwehr ist im Nachhinein nachvollziehbar», teilte die Bezirksregierung am Mittwoch mit. Currenta hatte nach der Explosion eines Abfalltanks in Leverkusen im Juli kontaminiertes Löschwasser über die Kläranlage in den Rhein geleitet.

Cambridge/Oxford (dpa) *10:45 Uhr – Astrazeneca bereitet sich auf Impfstoff gegen Omikron vor

Auch der Hersteller Astrazeneca will mit Forschern der Universität Oxford an einem Corona-Impfstoff arbeiten, der an die neue Omikron-Variante angepasst ist. «Wir haben zusammen mit der Universität Oxford erste Schritte unternommen, um einen Omikron-Impfstoff zu produzieren, für den Fall, dass er benötigt wird», teilte der Pharmakonzern am Mittwoch in einem Statement mit. Um dies einschätzen zu können, beobachte man die aktuelle Datenlage. Über weitere Details oder einen Zeitplan gab es zunächst keine weiteren Informationen. Auch den ursprünglichen Impfstoff hatten Immunologen der Universität Oxford gemeinsam mit dem britisch-schwedischen Konzern Astrazeneca entwickelt.

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