Schwerpunktprogramme Entwicklung neuer Verbundmaterialien

Redakteur: Gabriele Ilg

Der Schwerpunkt „Polymer-Festkörper-Kontakte: Grenzflächen und Interphasen“ wird über sechs Jahre hinweg mit rund zehn Millionen Euro unterstützt.

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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Einrichtung von 13 neuen Schwerpunktprogrammen mit einem Investitionsvolumen von rund 63 Millionen Euro beschlossen. Die Federführung des Schwerpunktes „Polymer-Festkörper-Kontakte: Grenzflächen und Interphasen“ liegt beim Darmstädter Chemieprofessor Florian Müller-Plathe. Hier sollen Verbunde aus Kunststoffen, so genannten synthetischen Polymeren, und festen Stoffen, z.B. Metallen oder Keramiken, untersucht werden. Sie treten beispielsweise bei Klebungen, Lackierungen oder Beschichtungen auf, aber auch in Nano-Verbundwerkstoffen.

Grundlagenforschung für ein besseres Verständnis

Sie gelten als wichtige Schlüsselmaterialien für entscheidende Zukunftstechnologien wie die Informationstechnologie, die Photovoltaik oder die energiesparenden Leichtbautechnik. Jedoch sind exakte Kenntnisse über ihre innere Struktur rar: Ein Großteil der bisherigen Entwicklung beruht auf dem „Trial and Error“-Prinzip. Genau hier setzt das Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft an. Es soll die Grundlagen für ein besseres Verständnis erarbeiten.

Kooperation über Fachgrenzen hinweg

„Das einzigartige Thema des Schwerpunkts und die intensive Kooperation über Fachgrenzen hinweg werden der TU Darmstadt und den anderen beteiligten Universitäten in diesem Bereich eine deutliche internationale Sichtbarkeit sichern“, so Florian Müller-Plathe. Verschiedene Forschergruppen mit unterschiedlichem Know-How werden die weißen Flecken auf der Forschungslandkarte gemeinsam erschließen: Die Kompetenz zur kontrollierten Herstellung innovativer Verbundmaterialen fließt ebenso in den neuen Darmstädter Schwerpunkt ein, wie ihr Vermessen und Charakterisieren mit neu entwickelten Methoden und das theoretische Modellieren.

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