Entnahme aggressiver Medien ohne Sicherheitsrisiko

Redakteur: Redaktion PROCESS

Walther-Präzision hat eine Sicherheits-Probenahme-Armatur entwickelt, die in konventionelle Rohrleitungen integriert wird und eine tropffreie Entnahme auch von aggressiven oder toxischen Flüssigkeiten und Gasen ohne Sicherheitsrisiken erlaubt.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Walther-Präzision hat eine Sicherheits-Probenahme-Armatur entwickelt, die in konventionelle Rohrleitungen integriert wird und eine tropffreie Entnahme auch von aggressiven oder toxischen Flüssigkeiten und Gasen ohne Sicherheitsrisiken erlaubt. Die Armatur wird über Flansche direkt in die Produktleitung integriert.

Über eine Clean-Break-Sicherheitskupplung wird der Probenahmebehälter angekuppelt und der Entnahmevorgang initiiert. Durch die Konstruktion der Armatur ist gewährleistet, dass der Bediener die notwendigen Abläufe zwangsläufig in der sicherheitstechnisch notwendigen Abfolge ausführt: Zuerst wird das Probenahme-Element in die sichere Verriegelungsstellung gebracht und ein Spülvorgang (z.B. mit Stickstoff) ausgelöst. Erst dann können in einem zweiten Bedienschritt die Ventile geöffnet werden.

Nach dem Öffnen der Ventile werden über eine Probenahmespritze 50 Kubikzentimeter Medium entnommen und dem Probenahmezylinder zugeführt. Anschließend erfolgt der umgekehrte Vorgang: Schließen der Ventile, Spülen der Trennstelle und Abkuppeln der mobilen Armaturhälfte mit dem Probenahmebehälter und der gezogenen Probe, die im Labor bzw. im Technikum über eine Labor-Entnahmestation dem jeweiligen Analysegerät zugeführt werden kann.

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