Engineering Engineeringaufträge für KBR

Redakteur: Anke Geipel-Kern

KBR startet mit drei vielversprechenden Aufträgen ins Jahr 2013. Bei welchen Projekten das Engineeringunternehmen mit im Boot ist, erfahren Sie hier.

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John Derbyshire, der Technologiechef von KBR, hat zu Jahresbeginn bereits Projekte im Gesamtwert von mehren Millionen Dollar eingefahren.
John Derbyshire, der Technologiechef von KBR, hat zu Jahresbeginn bereits Projekte im Gesamtwert von mehren Millionen Dollar eingefahren.
(Bild: KBR)

Eigenen Angaben nach ist das texanische Dienstleistungs- und Ingenieursunternehmen KBR mit einigen großen Aufträgen ins Jahr 2013 gestartet. U.a. übernimmt KBR das Turnaround Management für BP Plant in Decatur, eine der sechs Petrochemiestandorte zur Aromatenherstellung von BP. Der Vertrag hat einen Wert von 3,5 Millionen US-Dollar und setzt, so Ivor Harrington, Group President, KBR Services, die bereits bestehende Partnerschaft fort.

Mit im Boot ist der Dienstleister auch bei Cambodian Petrochemical (CPC). Das Petrochemieunternehmen hat die dritte Lizenz für die VCC-Technologie von KBR gekauft und wird damit einen Veba Combi Cracker betreiben, der jährlich 1,2 Millionen Tonnen Naphta und Euro 5-Diesel-Produkte produziert. Als EPC-Contractor fungiert Tianjin Petrochemical Engineering Design, während KBR für das Basic Engineeering verantwortlich ist.

Li Chengchun, Chief Executive Officer von CPC, verspricht sich vom Einsatz der VCC-Technologie höhere Rohstoffflexibilität und Wirtschaftlichkeit seiner Raffinerie, denn das Verfahren kann sowohl Rohölrückstände als auch Destillate verarbeiten. 2015 soll die Raffinerie, die über eine jährliche Rohstoffkapazit von insgesamt fünf Millionen Tonnen Rohöl verfügt, in Betrieb gehen.

Außerdem soll KBR im ungarischen Petfurdo die Kapazität einer rund 40 Jahre alten Ammoniak-Anlage erhöhen. Ziel ist die aktuelle Produktion von 1000 Tonnen pro Tag durch die Modernisierung auf 1650 Tonnen pro Tag zu steigern, außerdem sollen die Ingenieure den Energieverbrauch der Anlage optimieren. Für KBR eröffnen sich damit laut John Derbyshire, President der KBR Technology Chancen das Geschäft mit Projekten zur Modernisierung von Ammoniakanlagen voran zu treiben. Das Unternehmen war eigenen Angaben zufolge bereits in den Bau von mehr als 200 Ammoniak-Anlagen eingebunden.

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