Suchen

K 2016: Kunststoff–Anlagenbau

Engineering, Laserscanning, Industrie 4.0: Neue Wege in der Planung von Kunststoff–Anlagen

| Redakteur: Dominik Stephan

Heute werden in der Kunststoffherstellung und -verarbeitung selbst Investitionsentscheidungen im Milliarden-Umfang in immer kürzerer Zeit entschieden. Nur mit einer schnelleren und besseren Planung lässt sich diesen Herausforderungen begegnen.

Firmen zum Thema

3D-Technologie führt zu besseren Ergebnissen bei der Anlagenauslegung
3D-Technologie führt zu besseren Ergebnissen bei der Anlagenauslegung
( Bild: Zeppelin )

Als Spezialist für den Bau solcher Kunststoff–Anlagen präsentiert sich Zeppelin Systems auf der K als Systemintegrator und Anlagenarchtiket für die Polymerindustrie. Dabei kommt den Friedrichshafenern ihr Know–How und Perspektive im Anlagenbau zu Gute: Während ein Maschinenbauunternehmen um die Maschine herum plant, geht ein Anlagenbauunternehmen aus übergeordneter Sicht an die Planung heran.

Zeppelin Systems bedient sich hierfür moderner Planungswerkzeuge wie etwa dem Konzept Zeppelin Value Engineering, mit dem zu einem sehr frühen Stadium eine ausführliche Diskussion und Optimierung des Anlagenentwurfes im digitalen Modell möglich ist. Aus diesen Ergebnissen resultiert eine bessere konzeptionelle Lösung, die etwa zu optimierten Rohrleitungen, einer geschickteren Raumaufteilung bzw. einer perfekten Aufstellung aller Anlagenteile und kürzeren Wegen führt.

Mit Software den Anlagenbau–Mehrwert heben

Eine innovative Planungssoftware unterstützt den Prozess: So wird jede Anlage mit 3D-Technologien durchgeplant. Von diesen Erfahrungen profitiert man auch beim Revamping. So kann mit Hilfe eines 3D-Laserscanning ein präzises Modell einer Bestandsanlage erstellt werden. Dies ist immer dann hilfreich, wenn Umbauten im Laufe der Zeit nicht vermerkt wurden, die Datenformate nicht konvertierbar sind oder die Zeichnungen nicht der Realität entsprechen.

Bildergalerie

Auf dieser Grundlage kann sachkundig entschieden werden, welche Komponenten der Altanlage verbleiben, verschoben oder im Zuge der Modernisierung demontiert werden dürfen. Ein Umbau einer Anlage kann somit präzise geplant und mit geringer Produktionsunterbrechung und hoher Sicherheit durchgeführt werden. Zeppelin Systems begleitet damit Anlagen für die Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen von den ersten Planungsschritten über die Ausführung bis zur Begleitung des gesamten Lebenszyklus inklusive Modernisierung.

Auf den Weg in die Industrie 4.0

In Zukunft wird es darum gehen, den Planungsprozess weiter innovativ zu gestalten. Etwa, in dem die Digitalisierung weiter vorangetrieben wird – nicht nur für die Planung, sondern auch für den Einsatz von Komponenten mit der Fähigkeit, in digitalen Netzen zu kommunizieren. Für die Eigenkomponentenentwicklung setzt Zeppelin unter dem Arbeitstitel „smart components“ einen Schwerpunkt in dieses neue Segment und präsentiert daher auf der K 2016 in Halle 9, Stand B41 in Düsseldorf auch neue Ideen rund um das Thema Industrie 4.0.

K: Halle 9, Stand B41

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44290700)