50 % Energie gespart

Energiesparender Dispergierer mit kurzen Durchlaufzeiten entbündelt Carbon Nanotubes

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In einer zweiten Druckstufe kann nach dem Turbulenzmodul über eine Federkraft der Homogenisierspalt im Ventilmodul eingestellt und somit getrennt vom Druckabfall über der Düse nochmals ein Druck aufgebaut werden. Dieser Druck wird im Homogenisierspalt in kinetische Energie umgewandelt, wodurch in diesem Bauteil eine kombinierte Beanspruchung aus Kräften in turbulenter Strömung, Scherung und Prall wirkt.

50 % Energie eingespart

Vor allem durch Maximaldrücke von 700 bar, die durch den modularen Aufbau des Dispergierorgans möglich sind, erreicht die neue Technik im Vergleich zu herkömmlichen Hochdruckhomogenisatoren vergleichbare oder partiell bessere Dispergierergebnisse. Der wesentlich geringere Druckabfall über dem Dispergierorgan führt zu einer Energieeinsparung, die teilweise über 50 % liegt. So entwickelt sich auch weniger Wärme im Produkt, weshalb die erforderliche Kühlleistung nicht so groß ist und zusätzlich Energie spart. Mit der geschickten Strömungsführung gelingt es, auch bei der Verarbeitung von abrasiven Substanzen den Verschleiß am Düsen- und Ventilmodul gering zu halten.

Die einzelnen Module werden auf zwei Bolzen montiert und über zwei Muttern verschraubt. Ein Austausch einzelner Module, die Demontage oder Montage zum Zweck der Reinigung oder Wartung benötigt wenige Minuten. Ebenso können einzelne Module im Bedarfsfall entfernt werden (z.B. Ausbau des Filtermoduls bei der Verarbeitung von Fasern oder Carbon Nanotubes). Ein weiterer Vorteil: Für die Dispergierung werden keine Mahlkörper benötigt. Der einfache Aufbau und geringe Hold-up des Dispergierorgans ermöglichen eine einfache Reinigung und somit einen schnellen Produktwechsel ohne Kreuzkontamination.

Für eine Echtzerkleinerung oder für schwere Desaggregationsaufgaben von Partikeln, die zum Teil über Feststoffbrücken miteinander verbunden sind, ist die Omega-Technologie nicht geeignet. Im Gegensatz zur Rührwerkskugelmühle kann hier durch die Wahl geeigneter Betriebsparameter kein Zerkleinerungsfortschritt erzielt werden, sodass die Technik nicht flexibel für alle Applikationen einsetzbar ist.

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