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Aktualisierte Fassung 2018 bringt neuen Schub für die ISO 50001

Energiemanagementsystem: Senkt die Kosten, hebt das Image

Kann man als verantwortlicher Manager eines Unternehmens auf ein Energiemanagementsystem gemäß ISO 50001 verzichten? Natürlich kann man das – schließlich ist keines der ISO-Managementsysteme zwingend vorgeschrieben. Es gibt keine gesetzliche Zertifizierungspflicht. Doch ist es sinnvoll, darauf zu verzichten? Eindeutig: nein!

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(Bild: 118096990, namning, Adobe Stock)

Vom 4-Jahres-Rhythmus des Energieaudits...

Doch der Reihe nach. Verpflichtend ist für große Unternehmen bereits seit Dezember 2015 ein Energieaudit nach dem Energiedienstleistungsgesetz (DIN EN 16247-1). Das betrifft in Deutschland schätzungsweise 50.000 bis 70.000 Unternehmen – alle Nicht-KMU (Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern oder einem Umsatz über 50 Millionen Euro), ebenso verbundene Firmen und kommunale Betriebe. Freiwillig können sich natürlich auch kleine und mittlere Unternehmen einem solchen Audit unterziehen. Bei den KMU heißt das dann ‚Energieberatung im Mittelstand‘ und sie können dafür sogar Fördermittel beantragen – immerhin bis zu 80 Prozent der Beratungskosten von bis zu maximal 6000 Euro.

Was leistet die Mainova bei solchen Audits? Was unterscheidet die Vorgehensweise der Mainova von anderen Angeboten? Während es bei weniger ambitionierten Anbietern eher allein um ein vorzeigbares Papier geht, gewährleisten die Spezialisten der Mainova eine fachlich ausgeprägte Rundum-Beratung mit dem Ziel eines nachhaltigen Ergebnisses.

Startpunkt ist das gemeinsame Auftaktgespräch, bei dem mit dem Kunden Ziele, Anwendungsbereich, Grenzen und Tiefe des Energieaudits festlegt werden. Der nächste Schritt ist dann die Ermittlung der relevanten Daten seitens des Kunden. Zunächst wird der Gesamtenergieverbrauch des Unternehmens erfasst. Dieser Gesamtenergieverbrauch über die unterschiedlichen Energieträger Gas, Öl, Strom und Kraftstoffe bildet die Basis für die tiefgründige Analyse. Der Gesamtenergieverbrauch muss gemäß der Vorgaben zu 90 Prozent den wesentlichen Energieverbrauchern zugeordnet werden. Dies sorgt nachweislich für Transparenz und zeigt dem Auftraggeber, wie sich die Energie im Unternehmen verteilt.

Die Ergebnisse werden in einem Abschlussbericht ausführlich dokumentiert und erläutert. Wesentlich sind dabei auch die vorgeschlagenen Empfehlungen zu effizienzsteigernden Maßnahmen inklusive Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Anschließend kann Mainova systematisch die Umsetzung von effizienzsteigernden Maßnahmen koordinieren, um den Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten dauerhaft zu reduzieren.

Anfang 2019 wurde ein Referentenentwurf zu Änderungen des Energiedienstleistungsgesetzes (EDL-G) veröffentlicht, der unter anderem die Freistellung der Auditpflicht von Unternehmen mit einem Gesamtenergieverbrauch unter 500.000 kWh pro Jahr enthält. Weitere geplante Änderungen betreffen die Einrichtung eines elektronischen Meldeportals beim BAFA, bei dem verpflichtete Unternehmen wesentliche Unterlagen aus dem Energieaudit hochladen müssen. Zudem gibt es Verschärfungen beim Energieauditbericht und den Anforderungen an die Energieauditoren bezüglich Weiterbildungen. Es deutet derzeit viel darauf hin, dass diese geplanten Änderungen so realisiert werden.

... zum kontinuierlich agilen Energiemanagementsystem

Um die Effizienzsteigerungen dauerhaft in die Unternehmensstruktur zu integrieren, ist ein Energiemanagementsystem nach ISO 50001 sinnvoll.

Der VDI (Verein Deutscher Ingenieure) definiert Energiemanagement als „Vorausschauende, organisierte und systematisierte Koordination von Beschaffung, Wandlung, Verteilung und Nutzung von Energie zur Deckung der Anforderungen unter Berücksichtigung ökologischer und ökonomischer Zielsetzungen“ (VDI 4602).

Das liest sich sehr nüchtern und sehr abstrakt. Die Philosophie hinter der ISO 50001 ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess der energiebezogenen Leistung, basierend auf dem bekannten PDCA-Zyklus: Plan, Do, Check, Act – Planen, Umsetzen, Überprüfen, Handeln. Konkret heißt das unter anderem, dass das Unternehmen sich jährlich Optimierungsziele vornehmen muss, die zu überprüfen, nachzuweisen und zu dokumentieren sind. Wichtig ist: Das System muss ein Bestandteil im Unternehmensprozess werden und dies muss auch aktiv gelebt werden. Top-Management, Energiebeauftragte und Mitarbeiter werden speziell geschult und können Beiträge zum energieeffizienten Umgang leisten. Aber auch Lieferanten und Besucher müssen informiert werden, dass es ein Energiemanagementsystem im Unternehmen gibt.

Ein Wort zu den Kosten eines Energiemanagementsystems: Wahr ist, dass ein Managementsystem aufwendiger und damit teurer ist als ein ‚einfaches‘ Energieaudit. Wer solche Aufwendungen rein unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit sieht, schreckt womöglich zurück. Aber das ist zu kurz gedacht. Das Wirtschaftlichkeitsgebot für energetische Maßnahmen („Muss sich in drei Jahren amortisiert haben!“) hat sich überholt, ist definitiv der falsche Ansatz. Unternehmen sollten immer auch in ihre Überlegungen nicht zu unterschätzende Imageaspekte einbeziehen: Nicht wenige Stakeholder (Kunden, Lieferanten, Kooperationspartner) und zunehmend das dringend gesuchte Fachpersonal bevorzugen Unternehmen, die erkennbaren Wert auf Nachhaltigkeit sowie Energie- und Ressourceneffizienz legen. Schöner Nebeneffekt also: Mit einem ISO 50001-Zertifikat positioniert man sich als verantwortungsvolles, an einem nachhaltigen Umweltschutz interessiertes Unternehmen.

Eine Anmerkung zu den Ausgleichsregelungen: Um die Kostenbelastung insbesondere für Stromgroßverbraucher, die im internationalen Wettbewerb stehen, nicht Überhand nehmen zu lassen, hat die Politik mit der ‚Besonderen Ausgleichsregelung‘ stromintensive Unternehmen teilweise von der EEG-Umlage ausgenommen. Die Regelung ist für sich genommen wichtig und richtig. Doch sie schafft auch neue Probleme: Kleine und mittelständische Unternehmen fühlen sich diskriminiert, da sie mit ihrem Stromverbrauch nicht über die erforderlichen Schwellenwerte kommen. Problematisch erscheint außerdem, dass Stromgroßverbraucher, die nicht dem Industrie- sondern dem Dienstleistungssektor zugeordnet werden, aber gleichwohl in einem harten internationalen Wettbewerb stehen wie z.B. die Betreiber von Rechenzentren, von der ‚Besonderen Ausgleichsregelung‘ ausgenommen sind.

Reduziert die Kosten und sorgt für ein gutes Image – im Grunde sollte jedes Unternehmen an einer ISO 50001-Zertifizierung interessiert sein. Die breite Zustimmung zeigt auch: Die Anzahl der ISO 50001 zertifizierten Unternehmen hat sich in Deutschland in den vergangenen Jahren auch aufgrund von gesetzlich verankerten Anreizen - als Stichworte möge genügen: EEG-Umlage-Entlastung, Spitzensteuerausgleich, Energieaudit-Verpflichtung - laut BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) deutlich erhöht.

Was bietet hier Mainova? Wie beim Energieaudit gewährleisten unsere Spezialisten eine fachlich ausgeprägte Begleitung bei der Einführung des Energiemanagementsystems nach der ISO 50001 mit allen benötigten internen Unterlagen, Schulungen und Prozessen.

Die ISO 50001 wurde 2018 überarbeitet, um sie noch effektiver für die Bewältigung der weltweiten Energieherausforderungen zu machen. Es gibt eine Reihe neuer Verpflichtungen (beispielsweise hinsichtlich spezifischer Ziele zur Verbesserung der energiebezogenen Leistung oder auch korrigierte Berechnungsansätze mit neuen Variablen). Interessant sind die Betonung des risikobasierten Denkens („Mögliche Abweichungen vorab identifizieren und eliminieren!“) und die methodenbasierte Vorgehensweise zur kontinuierlichen Verbesserung.

Erfreulich: Der neue Aufbau der ISO 50001:2018 erleichtert vor allem solchen Unternehmen das Leben, die neben der ISO 50001 noch andere Managementsysteme, wie ISO 9001 für Qualität oder ISO 14001 für Umweltschutz eingeführt haben – in allen Normen stehen die Anforderungen zu bestimmten Themen jetzt im selben Abschnitt, so dass eine Zusammenführung der Systeme einfacher ist.

Ein wichtiger Punkt: Die strategische Einbindung des Energiemanagementsystems in die Unternehmensziele muss sichergestellt werden. Das sehen wir auch bei Mainova so: Das Mindset pro Energiemanagement muss in allen Hierarchiestufen stimmen!

Andreas Ramonat M.Sc.

Projektleiter bei der ABGnova GmbH / Tochtergesellschaft der Mainova AG

Die Mainova AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist Hessens größter Energieversorger und beliefert mehr als eine Million Menschen mit Strom, Gas, Wärme und Wasser. Hinzu kommen zahlreiche Firmenkunden im gesamten Bundesgebiet. Das Unternehmen erzielte mit seinen 2.700 Mitarbeitern im Jahr 2018 einen Umsatz von 2 Milliarden Euro. Mainova ist ein Energiepartner, der über viel Erfahrung bei Energieaudits und der Einführung von Energiemanagementsystemen verfügt und bei der unternehmensspezifischen Umsetzung tatkräftige Unterstützung bietet.

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