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Entlastung für energieintensive Unternehmen

Energieeffizienz – Wie Sie alle gesetzlichen Fristen einhalten

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Die Energiewende ist in vollem Gange. Unternehmen beschäftigen sich verstärkt mit Energiemanagement und Normen. Zusätzlich können auch in der Zukunft Besondere Ausgleichsregelung und Spitzenausgleich energieintensive Unternehmen entlasten, wenn einige Punkte beachtet werden.

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Abgabefristen nicht verschlafen: Energieintensive Unternehmen können weiterhin von besonderer Ausgleichsregelung und Spitzenausgleich profitieren.
Abgabefristen nicht verschlafen: Energieintensive Unternehmen können weiterhin von besonderer Ausgleichsregelung und Spitzenausgleich profitieren.
(Bild: gemeinfrei / CC0)

Bayreuth – Energieintensive Unternehmen können auch für 2018 eine Kostenentlastung über die Besondere Ausgleichsregelung und den sogenannten Spitzenausgleich erhalten. Dabei müssen sie bei der Antragstellung jedoch sorgfältig auf einige Punkte achten, um keine Formfehler zu begehen. Diese können die Unternehmen am Ende viel Geld kosten. Darauf weisen Energieexperten hin und erklären, wie Unternehmen bei der Antragstellung auf der sicheren Seite sind.

Spitzenausgleich weiterhin möglich

Seit dem Jahr 2013 erhalten Unternehmen des produzierenden Gewerbes den Spitzenausgleich nur noch dann, wenn die Branche einen bestimmten Beitrag zur Energieeffizienz leistet. Das Produzierende Gewerbe hat den für das Antragsjahr 2017 festgelegten Zielwert für die Reduzierung der Energieintensität erfüllt. Damit kann der Spitzenausgleich für das Antragsjahr 2017 in voller Höhe gewährt werden. Bis zu 90 % der Steuern auf Strom und Energie können sich Unternehmen im Produzierenden Gewerbe jedes Jahr zurückerstatten lassen. Seit dem Jahr 2013 profitieren vom Spitzenausgleich nur noch Unternehmen, die nachweisen, dass sie über ein Energie- oder Umweltmanagementsystem verfügen.

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Event-Tipp der Redaktion Das von PROCESS organisierte Energy Excellence Forum am 10. Mai 2017 im Industriepark Höchst in Frankfurt am Main zeigt eine Vielzahl von technischen Konzepten und Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz auf. Welche Themen beim letztjährigen Energy Excellence Forum diskutiert wurden, lesen Sie in unserem Beitrag „Energiekosten sparen – wettbewerbsfähig bleiben“.

Ziel für das Antragsjahr 2017 war, die Energieintensität des Produzierenden Gewerbes um 3,9 % zu senken. Der Monitoringbericht des RWI-Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung kommt zu dem Ergebnis, dass die Unternehmen des Produzierenden Gewerbes im Jahr 2015 ihre Energieintensität um 10,8 % gegenüber der Basisperiode 2007 bis 2012 reduzieren konnten. Der vorgesehene Zielwert von 3,9 % wurde damit deutlich übererfüllt.

„Die Unternehmen müssen jedoch einige Vorgaben und Fristen beachten, um sich die Entlastungen durch die Antragstellung zu sichern. Dabei können sich die Unternehmen auch unterstützen lassen. Ispex hilft bei der Erfassung und Auswertung der Daten sowie der fristgerechten und korrekten Beantragung“, erklärt Stefan Arnold, Vorstandsvorsitzender von Ispex.

Unternehmen müssen verschiedene Stichtage beachten

Ein wichtiger Punkt für die Beantragung der Besonderen Ausgleichsregelung ist, die prognostizierte und tatsächlich verbrauchte Energiemenge fristgerecht zu melden. Dazu ist eine entsprechende Erfassung und Analyse notwendig. Die Meldung einer Prognose für die EEG-umlagepflichtige Strommenge muss bis zum 20. Kalendertag für den laufenden Monat an den Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) erfolgen. Für die Prognosemeldung KWKG-pflichtiger Strommengen gilt der 31. Januar 2017 als Stichtag. Die Meldung der prognostizierten Strommengen für 2017 je Abnahmestelle und Monat muss bis dahin erfolgt sein. Wird die Frist versäumt, wird für 2017 die volle KWKG-Umlage abgerechnet und die Begrenzung kann dann erst mit der Jahresendabrechnung gewährt werden.

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