Energy Excellence Forum

Energieeffizienz ist mehr als Energie sparen

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Der Blick auf´s Ganze

Doch so wichtig Einzelmaßnahmen wie diese sind, nur mit einem umfassenden Energiemanagement kann ein Unternehmen die ganz großen Räder drehen. Das bewegt die BASF schon seit vielen Jahren – und zwar mit Erfolg. Der gesamte Standort Ludwigshafen sei seit 2014 nach ISO 50001 zertifiziert, hebt Dr. Gunther Windecker, Energiemanager bei der BASF hervor.

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Und bis 2020 will der Chemieriese alle Standorte auf der Welt einer ISO 50001-Zertifizierung unterwerfen, um die selbst gesteckten Effizienzziele zu erreichen. Jetzt setzt der Konzern noch eins drauf und plant ein Energiedatenmanagementsystem einzuführen, das die Daten aus Produktion, Instandhaltung, Infrastruktur und Standards auf einer Plattform zusammenbringt.

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Viele Anforderungen an ein System

Das wirkt wie die Quadratur des Kreises, denn die Anforderungen an das System seien schwer unter einen Hut zu bringen, erklärt Windecker am Beispiel Infrastruktur: Größte Stärke aber auch zugleich größte Herausforderung des Ludwigs­hafener Standortes ist der Verbund, der nicht nur ein Produktions-, sondern auch ein Energieverbund ist.

Genaues Timing ist gefragt. Wenn Großverbraucher ins Netz oder vom Netz gehen, muss entweder Energie ins Netz eingespeist oder entnommen werden – alles hängt mit allem zusammen und über allem steht die Netzstabilität, die in Ludwigshafen durch GuD-Kraftwerke sichergestellt wird. Eine Plug-and-Play-Lösung gebe es nicht am Markt, sagt Windecker, der nun vor dem Rollout des Systems steht.

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