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Minderheitsaktionäre erhalten Barabfindung Endress+Hauser übernimmt Analytik Jena vollständig

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Der Schweizer Mess- und Automatisierungstechnik-Spezialist Endress+Hauser hat Analytik Jena vollständig übernommen. Die Aktien der verbliebenen Minderheitsaktionäre gingen kraft Gesetzes auf Endress+Hauser über. Das so genannte Squeeze-out-Verfahren wird nun mit der Zahlung der festgesetzten Barabfindung an die Minderheitsaktionäre abgeschlossen.

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Die verbliebenen Minderheitsaktionäre von Analytik Jena haben eine Barabfindung von Endress+Hauser erhalten.
Die verbliebenen Minderheitsaktionäre von Analytik Jena haben eine Barabfindung von Endress+Hauser erhalten.
(Bild: Endress+Hauser)

Jena – Zuletzt waren noch 3,4 % der Analytik-Jena-Anteile nicht im Besitz der Hauptaktionärin. Endress+Hauser hatte im September 2015 das Squeeze-out-Verlangen an Analytik Jena übermittelt. Ein unabhängiger Gutachter ermittelte im Rahmen des dadurch angestoßenen Verfahrens den Wert des Unternehmens und setzte ihn auf 13,68 Euro je Stückaktie fest.

Endress+Hauser hatte 2013 die Kontrolle über das börsennotierte Unternehmmen erlangt und zuletzt 96,6 % der Anteile gehalten. Ziel ist es, die Kunden beider Unternehmen künftig vom Labor bis in den Prozess – von der Produktentwicklung bis zur verfahrenstechnischen Produktion – zu begleiten. Analytik Jena beschäftigt in den Kerngeschäftsfeldern Analytical Instrumentation und Life Science weltweit knapp 1000 Mitarbeiter.

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