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Pneumatische Förderung zur Materialzuführung

Emissionen verringern mittels pneumatischer Förderung

| Redakteur: Sabine Mühlenkamp

Bei einem großen Aluminiumhersteller ersetzt ein neues pneumatisches Förder- und Dosiersystem die bisherige diskontinuierliche Zuführung per Kran und erhöht somit dessen Verfügbarkeit für andere Anwendungen. Darüber hinaus wird der Energieverbrauch älterer Zellen durch höhere Effizienz verringert sowie die Emission von Perfluorcarbon gesenkt.

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Außenansicht auf die Anlage mit 64 Elektrolysezellen, die mit dem pneumatischen Fördersystem Durodense zur automatischen Zellenbeschickung aufgerüstet wurden.
Außenansicht auf die Anlage mit 64 Elektrolysezellen, die mit dem pneumatischen Fördersystem Durodense zur automatischen Zellenbeschickung aufgerüstet wurden.
(Bild: Coperion)

Sie ist eine der größten Alumiumhütten weltweit: Errichtet auf 480 Hektar in Jebel Ali, umfasst der Komplex die Aluminiumhütte von Dubai Aluminium (Dubal) mit einer Jahresleistung von einer Million Tonnen Primäraluminium, ein Erdgas-gefeuertes Kraftwerk mit einer Leistung von 2350 MW (bei 30 °C), eine große Karbonanlage, Gießereien mit einer Jahreskapazität von mehr als 1,2 Millionen Tonnen, eine Meerwasser-Entsalzungsanlage für mehr als 120 Millionen Liter pro Tag, Labore, Hafen- und Lagereinrichtungen.

Im Aluminumwerk hat Coperion nun das Fördersystem Durodense zur automatischen Beschickung von Elektrolysezellen für die Potline 1 geliefert und erfolgreich in Betrieb genommen. Das Fördersystem versorgt 64 Reduktionszellen vom Typ D18 und D18+ bei Dubal mit Primär- und Sekundäraluminiumoxid. Es ersetzt die bisherige diskontinuierliche Zuführung mit dem Kran und erhöht dessen Verfügbarkeit für andere Anwendungen, es spart Arbeitskräfte und vermeidet umweltbelastende Staubemissionen.

Das System überzeugt durch Zuverlässigkeit und ist äußerst betriebssicher. Es ist aus einem modularen Systemkörper aufgebaut, der konsequent aus runden Standardrohren besteht. Die Verwendung von Standardkupplungen und -rohren minimiert Probleme in Bezug auf Dichtungen und thermische Ausdehnung.

Mit dieser neuen Technologie vervollständigt Coperion das Vorhaben von Dubal, den Energieverbrauch älterer Zellen durch höhere Effizienz zu verringern sowie die Emission von Perfluorcarbon zu senken, um auch bei der Umweltverträglichkeit den Stand anderer fortschrittlicher Technologien aufzuweisen.

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