Global Users Exchange 2014 Emerson startet Integrated Operations Initiative

Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Emerson rief – und rund 1200 Teilnehmer folgten dem Ruf. Eines der Schwerpunktthemen der Emerson Global Users Exchange Anfang April in Stuttgart war Integrated Operations. Auf diese eine Strategie, so die Vision, soll sich zukünftig das operative Geschäft in praktisch allen Branchen stützen. Doch was genau verbirgt sich dahinter?

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Wie lassen sich Sicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz von Produktionsanlagen verbessern? Wie werden Unternehmensziele einfacher und schneller erreicht? Wertvolle Tipps in Hülle und Fülle erhielten die Teilnehmer der Emerson Global Users Exchange.
Wie lassen sich Sicherheit, Zuverlässigkeit und Effizienz von Produktionsanlagen verbessern? Wie werden Unternehmensziele einfacher und schneller erreicht? Wertvolle Tipps in Hülle und Fülle erhielten die Teilnehmer der Emerson Global Users Exchange.
(Bild: Kempf/PROCESS)

Die Sicherheit des Anlagenpersonals hat oberste Priorität! Dies sollte auf den Gebotstafeln jedes Unternehmens an der Spitze rangieren. Entsprechend gilt es Wege zu finden, wie sich die Gefährdung des Personals reduzieren lässt, ohne dabei die Betriebsabläufe zu stören. Oft sind diese Wege jedoch mit Stolpersteinen übersät. Unattraktive Produktionsstandorte erschweren die Rekrutierung qualifizierten Personals. Fachkräfte mit jahrzehntelanger Berufserfahrung verabschieden sich in den Ruhestand, und die Unternehmen sind außerstande, diese Erfahrung zu ersetzen, da der Arbeitsmarkt immer weniger qualifizierte und für diese Branchen geeignete Arbeitskräfte bietet.

Doch selbst als in den Betrieben der Fachkräftemangel noch zu den Fremdwörtern zählte, fand kaum ein Erfahrungsaustausch zwischen den Fachbereichen statt. Nicht selten wurden Entscheidungen mit begrenztem Horizont und ausschließlich im Interesse der eigenen Abteilung getroffen, was nicht unbedingt dem obersten Unternehmensziel – der Gewährleistung einer sicheren Betriebsumgebung bei maximaler Rentabilität – diente.

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Falsche Prioritäten sind nicht nur ein Beispiel für das Tunneldenken in einem Unternehmen. Das Betriebs- und Wartungspersonal befindet sich üblicherweise in unmittelbarer Nähe der Produktionsanlage, während die Geschäftsleitung hingegen oft von entfernt gelegenen Orten, Regionen oder sogar Ländern aus agiert. Operative Entscheidungen werden vor Ort getroffen, während sich Analyse, Trending und Geschäftsplanung in einem entfernten Vakuum abspielen. Echtzeitdaten sind nicht verfügbar, und selbst unzureichende Entscheidungen werden beklagenswert langsam gefällt.

„Der sichere und profitable Betrieb verfahrenstechnischer Anlagen wird an manchen Kundenstandorten zunehmend komplizierter“, brachte es Peter Zornio, Chief Strategic Officer von Emerson Process Management, auf der Emerson Global Users Exchange in Stuttgart auf den Punkt. Wie also kann ein Unternehmen mit begrenzten Ressourcen und immer komplexeren Strukturen operativ schneller, sicherer und rentabler arbeiten? Die Antwort von Emerson lautet Integrated Operations (iOps).

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