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ZSW Elektromobilität schließt Lücke zwischen Automobil- und Chemieindustrie

| Redakteur: Sariana Kunze

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) ist Forschungs- und Entwicklungspartner für Fahrzeugbatterien. Auf der IAA präsentiert es sich am Gemeinschaftsstand des Kompetenznetzwerks Lithium-Ionen Batterien (KLiB). Im Mittelpunkt stehen Zellfertigung und Sicherheit der mobilen Energiespeicher.

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Battterietest mit Thermografie und Glovebox zur Zellfertigung <em id="ForP_71AAC62D-B998-CF0D-C7321DDBC76FA92B">Bilder: ZSW</em>
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( Archiv: Vogel Business Media )

Bereits 2020 sollen eine Mio. Elektrofahrzeuge in Deutschland zugelassen sein. Deutschland will eine umweltfreundliche und zukunftsfähige Mobilität etablieren und damit zum Leitmarkt der Elektromobilität werden. Das Ziel des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität ist ehrgeizig, aber die Voraussetzungen sind gut. Die Automobilindustrie und die Chemiebranche sind gut aufgestellt, aber die Batterien sind nach wie vor die Achillesferse der Elektromobilität. „Hier fehlt noch die Zellfertigung um das ganze Potenzial auszuschöpfen. Genau hier setzt das ZSW mit Materialforschung, Methoden der Zellfertigung und Sicherheitstests an“, sagt ZSW-Vorstand Prof. Dr. Werner Tillmetz.

Die Sicherheit von Batterien und die Analyse ihre Verhaltens auch in Extremsituationen hat allerhöchste Priorität für den Einsatz im Alltag. Im Sicherheitszentrum des ZSW können zerstörerische elektrische, mechanische und thermische Tests für Zellen und für komplette Batteriesysteme bis zu einer Größe von 20 kWh durchgeführt werden.

Überdies bietet das ZSW die Möglichkeit, innovative Materialkonzepte in standardisierten Referenzzellen im Format 18 6 50 und Pouchzellen zu erproben und innovative Zellfertigungstechnologien zu entwickeln. „Wir freuen uns, zum ersten Mal auf der IAA mit der Automobilindustrie die anstehenden Herausforderungen für die Elektromobilität zu diskutieren“, sagt Prof. Dr. Werner Tillmetz.

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