Konfigurationssoftware Einfacher und strukturierter Automatisierungssysteme konfigurieren

Redakteur: M.A. Manja Wühr

Wonderware Prometheus von Schneider Electric ist ein Konfigurationswerkzeug zur Definition, Programmierung und Dokumentation sämtlicher Komponenten eines industriellen Automatisierungssystems – vom Produktionsleitsystem (MES) bis zur I/O-Ebene.

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Wonderware Prometheus ist ein Konfigurationswerkzeug zur Definition, Programmierung und Dokumentation sämtlicher Komponenten eines industriellen Automatisierungssystems – vom Produktionsleitsystem (MES) bis zur I/O-Ebene.
Wonderware Prometheus ist ein Konfigurationswerkzeug zur Definition, Programmierung und Dokumentation sämtlicher Komponenten eines industriellen Automatisierungssystems – vom Produktionsleitsystem (MES) bis zur I/O-Ebene.
(Bild: Schneider Electric)

Dabei bietet das Konfigurationswerkzeug eine offene Hochsprachen-Programmierumgebung, die komplexe Konfigurationsaufgaben automatisiert, und mit der sämtliche leittechnischen Komponenten, unabhängig von Typ oder Herstellermarke, konfiguriert werden können. Da die komplexe und arbeitsintensive Aktualisierung jeder einzelnen Anwendung entfällt, erreicht die Softwarelösung eine deutlich höhere Flexibilität für alle Automatisierungs- und Steuerungssysteme. Auch wird damit sichergestellt, dass in den Anlagen stets die effizientesten Prozesse nach neuestem Stand der Technik laufen. Prometheus geht bei der Konfiguration der einzelnen Komponenten weit über die Fähigkeiten vorhandener Steuerungs- und SCADA/HMI-Software hinaus.

Darüber hinaus bietet Prometheus Vorlagen (sogenannte Templates), die dafür sorgen, dass Standards nicht nur theoretisch erreichbar sind, sondern konkreten Mehrwert bieten. Code-Entwicklung unabhängig von der Ziel-Plattform, optionale Funktionserweiterungen sowie intelligente, einfach verknüpfbare Verbindungen bieten extrem flexible Vorlagen. Eine maximale Wiederverwendung des Codes ist somit gewährleistet. Und damit diese Standards sich bei geänderten Anforderungen weiterentwickeln können, ist eine integrierte Versionsverwaltung gleich mit an Bord.

„Obwohl der Steuercode unabhängig von der Ziel-Plattform entwickelt wird, gibt es bei der Funktionalität keinerlei Einschränkungen“, so Scott Clark, Director of Control Configuration bei Schneider Electric. „Einmal fertiggestellt, wird der Code anschließend von der Hersteller-Software kompiliert, die sowohl die Validierung als auch den Download in die Hardware übernimmt. Der in Prometheus entwickelte Code kann daher alle speziellen Leistungsmerkmale der jeweiligen Plattform nutzen.“

Für kürzere Projektierungszeiten

Ein Multiuser-Framework sorgt dafür, dass alle am Engineering Beteiligten immer auf dem aktuellen Projektstand sind. Auf diese Weise werden Probleme frühzeitig erkannt und Entscheidungen schnell getroffen. Da jede Steuerungseinheit als modulare Komponente aufgebaut wird, sind die Arbeitsabläufe in Prometheus besonders flexibel. Die Arbeiten können wahlweise auf der obersten Ebene mit der Definition der Prozesse oder am unteren Ende mit der Konfiguration der Ein-/Ausgangsebene beginnen. In jedem Fall kennzeichnet Prometheus unvollständige Arbeitsschritte, sodass nichts vergessen wird. Dank der eingebauten Grob-Simulation sind Tests und Validierung ebenfalls schnell erledigt.

Für die Betriebsmannschaften bietet Prometheus durch eine Live-Anzeige der Logikabarbeitung vollständige Transparenz der Abläufe – und jederzeit die volle Kontrolle mit einer Simulationsfunktion zur Überbrückung von Störungen, um den Prozess durchgängig am Laufen zu halten. Kabelbrücken im Schaltschrank oder Zwangswerte in der SPS sind damit Geschichte. Dank der Echtzeit-Prozessüberwachung beim Implementieren von Änderungen ist es möglich, Verbesserungen sicher und unterbrechungsfrei in die Steuerung zu laden.

Plattformunabhängige, flexible Code-Bibliotheken mit intelligenten Verknüpfungsfunktionen sorgen für kürzere Projektierungszeiten, sodass sich Systemintegratoren darauf konzentrieren können, Kunden Mehrwert zu liefern. Die verringerte Abhängigkeit vom jeweiligen SPS-Programmierer erlaubt zudem eine flexiblere Nutzung der Personalressourcen und verkürzt die Bearbeitungszeiten.

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