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Effiziente Geschäftsorganisation (EGO) - Folge 1 Ein starkes EGO für die Produktion

Autor / Redakteur: Dr. Thomas Lellau / Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Chemie und Pharma brauchen einen Paradigmenwechsel – in der Organisation, in der Bereichszusammenarbeit und hinsichtlich des Stellenwertes von Operational Excellence. Dank effektiver Geschäftsorganisation (EGO) lassen sich kundenorientierte Teamarbeit und Lösungsorientierung systematisch in Ihrer Organisation verankern.

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Im ersten Teil geht es um die Funktionsweise und Wirkung von EGO.
Im ersten Teil geht es um die Funktionsweise und Wirkung von EGO.
(Bild: Chemgineering)

Unternehmenserfolg lässt sich ganz klar am Gewinn festmachen: Je größer dieser ist, desto größer ist der Erfolg. In Zeiten schwindender Margen muss sich jedes Unternehmen fragen, wie es den Gewinn sichern kann. Gemäß der simplen Formel „Gewinn = Umsatz – Kosten“ gibt es zwei Stellgrößen: Entweder muss der Umsatz rauf, oder die Kosten müssen runter – idealerweise bewegt sich natürlich beides. Die Beispielrechnung (siehe Bildergalerie, Abb. 1) zeigt, dass ein Unternehmen für den gleichen Gewinneffekt entweder den Umsatz um 5,00 Prozent steigern, oder die Kosten um 1,25 Prozent reduzieren muss. Genau hier leistet das operative Geschäft seinen Beitrag zum Unternehmenserfolg.

Was ist EGO?

EGO (effektive Geschäftsorganisation) stellt Ihre Kunden ins Zentrum des Handelns. Die Führungsphilosophie basiert auf drei Grundpfeilern:

Bildergalerie
  • 1. Jede/r Mitarbeiter/in möchte seinen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten – daraus leitet EGO eine Führungsverantwortung ab.
  • 2. Jede/r Mitarbeiter/in, der einen Beitrag zum Unternehmenserfolg leistet, muss in einen auf den Kunden ausgerichteten Prozess eingebunden sein – daraus leitet EGO die Notwendigkeit des prozessorientierten Handelns ab.
  • 3. Jede/r Mitarbeiter/in, der in einen Prozess eingebunden ist, muss darüber informiert sein, wie gut der Prozess läuft und was sein jeweiliger individueller Beitrag dazu ist – daraus leitet EGO ein pyramidales Kennzahlensystem ab.

Diese Pfeiler geben die Handlungsfelder vor, in denen die Chemgineering Business Designer wirkungsvoll unterstützen können. Das schließt mit ein, nach der Prozessoptimierung die Organisation an die verbesserten Prozesse anzupassen und den Führungskräften mit einem wirksamen Kennzahlensystem das Steuer in die Hand zu geben.

Wo wirkt EGO?

EGO befähigt die Organisation, im Spannungsfeld zwischen verschärften regulatorischen Anforderungen, wechselnden Kundenwünschen und steigender Liefervariabilität das Optimum für eine kosteneffiziente Produktion bzw. Serviceleistung zu finden.

Dabei beziehen wir uns ausschließlich auf die Wertschöpfungskette, die oft die folgenden Bereiche abdeckt:

  • Einkauf
  • Qualitätskontrolle/-sicherung
  • Produktion & Verpackung
  • Lager und Bestandsmanagement
  • Instandhaltung
  • Logistik und Transportmanagement
  • Facility Management
  • Supply Chain Management

Je nach Themenstellung können Berater im Rahmen eines EGO-Projekts nur in einem der Bereiche tätig werden oder aber die gesamte Wertschöpfungskette optimieren.

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