Suchen

Chemiepumpen Ein neuer Pumpen-Schwerathlet geht an den Start

| Redakteur: Dominik Stephan

Die Nachfrage nach stark belastbaren Pumpen für den Einsatz beispielsweise in der Düngemittelproduktion oder Schwefelförderung stieg in den letzten Jahren kontinuierlich an.

Firmen zum Thema

Die fußlagerlose RCEV-Pumpe ist ideal geeignet, um korrosiv wirkende und stark verunreinigte Medien zu verpumpen
Die fußlagerlose RCEV-Pumpe ist ideal geeignet, um korrosiv wirkende und stark verunreinigte Medien zu verpumpen
(Bild: Rheinhütte Pumpen)

Für die Förderung korrosiver und abrasiver Medien bietet Rheinhütte Pumpen mit der Vertikalpumpe RCEV eine robuste und trockenlaufsichere Lösung. Die fußlagerlose Metallpumpe eignet sich besonders zur Förderung von feststoffbeladenen Flüssigkeiten aus Behältern oder offenen Sümpfen. Die RCEV-Pumpe ist eine Cantilever-Pumpe. Das bedeutet: Die Pumpe ist ohne Fußlager (Gleitlager) mit einer frei fliegenden Welle ausgeführt; die massive Wälzlagerung liegt oberhalb der Aufsetzplatte. Somit entsteht im Bereich der Hydraulik weder Gleitlagerverschleiß noch eine Temperaturerhöhung. Die maximale Tauchtiefe der RCEV-Pumpe liegt bei 2.000 mm, kann bei Bedarf aber durch die Adaption eines Saugrohrs verlängert werden. Durch die schwere Chemieausführung mit Doppelspiralgehäuse wirkten minimale Radialkräfte, so der Hersteller.

Während Flüssigkeiten wie Phosphorsäure, Titandioxidaufschlämmungen und Kupferaufschlusssäuren extrem verschleißend wirken, stellt stark verunreinigter Schwefel eine weitere Herausforderung an Pumpenhersteller: Schwefel wird häufig als Feststoff gelagert, aber flüssig gefördert. Bei der Trockenlagerung geraten Verunreinigungen wie Sand, kleine Steine und ähnliche Feststoffe in das Medium, die dann auch in verflüssigter Form vorhanden sind und mitgefördert werden müssen. Durch die fußlagerlose Konstruktion der RCEV wirken diese Feststoffe nicht verschleißend auf die Pumpe. Außerdem sind das Wellenschutzrohr und das Druckrohr der RCEV beheizbar, um den flüssigen Aggregatszustand von Schwefel beizubehalten (zwischen 130° C und 160° C).

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45359003)