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Energieeffiziente Homogenisatoren für Molkereien

Ein guter Schluck Wertschöpfung

| Redakteur: Manja Wühr

Der Gea-Hochdruck-Homogenisator Ariete 5400 schafft stolze 80 000 Liter Milch pro Stunde bei 120 bar.
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Der Gea-Hochdruck-Homogenisator Ariete 5400 schafft stolze 80 000 Liter Milch pro Stunde bei 120 bar. (Bild: Gea; ©Trueffelpix, © kubais - adobe.stock.com; [M] GötzelHorn)

Die Milchindustrie steht unter einem enormen Kostendruck. Um dauerhaft effizient und wirtschaftlich zu produzieren und gleichzeitig die Umwelt zu schonen, optimieren Molkereien zunehmend ihren Technologiepark. Robuste und leistungsstarke Hochdruck-Homogenisatoren leisten hier einen entscheidenden Beitrag. Bleibt die Frage, was ein Homogenisator können muss, um die hohen Ansprüche der Branche zu erfüllen. Gea hat seine Hausaufgaben gemacht.

Die Ausgangslage ist allzu bekannt. „Molkereien in Deutschland unterliegen einem starken Veränderungsprozess“, erläutert Ulrich Ahlers, Head of Flow Components/Homogenization Sales bei Gea in Lübeck. Es finden verstärkt Standortkonzentrationen statt, gleichzeitig gibt es immer mehr Produkte und der Export nimmt zu. Der Preisdruck sorgt wiederum dafür, dass die einzelnen Produktionsprozesse und damit die technischen Anlagen verstärkt in den Mittelpunkt rücken, um sich Kostenvorteile zu verschaffen.

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„Unsere Kunden legen allergrößten Wert auf eine hohe Anlageneffizienz, um den Energieverbrauch zu mindern. Gleichzeitig soll die Umwelt dauerhaft entlastet werden. Ein weiterer Fokus liegt auf den Personalkosten, die nicht weiter steigen dürfen“, bringt Ahlers das generelle Anforderungsprofil auf den Punkt. Dazu kommen die Verfügbarkeiten und Lebensdauer der Maschinen. Um unnötige und teure Stillstände zu vermeiden, müssen die Maschinen darüber hinaus einfach zu reinigen, zu bedienen und zu warten sein. „Wir wissen, dass die Betriebskosten über den gesamten Anlagenlebenszyklus betrachtet bei der Investitionsentscheidung einen immer höheren Stellenwert einnehmen. Und dem tragen wir bei der Produktentwicklung unserer Homogenisatoren ständig Rechnung“, so Ahlers.

Das Ventil ist der Schlüssel

Industrielle Homogenisatoren bestehen generell aus zwei Elementen: einem Kompressionsblock, mithilfe dessen das Produkt mit hohem Druck gepumpt wird, und einem Homogenisierungsventil, das die dispergierten Partikel entsprechend der Produktmerkmale und gewünschten Ergebnisse auf Mikro- und Nanometer mikronisiert.

Herzstück aller Homogenisatoren ist also das Ventil. Und so hat sich der Technologie-Konzern auf die Fahnen geschrieben, die Ventile so vielseitig wie möglich anzulegen. Molkereien haben die Wahl aus einem großen Sortiment für unterschiedliche Strommengen und Drücke. So eignen sich die Hochdruck-Homogenisatoren für zahlreiche Produkte und eine Vielzahl an Anwendungen. Sie reichen von Nahrungsmitteln und Getränken, Milcherzeugnissen, Arzneimitteln und Chemikalien bis hin zu Kosmetikprodukten. Alle Homogenisatoren und Hochdruckpumpen sind gemäß der EU-Sicherheitsnormen und anderen relevanten Industriestandards in Bezug auf Zertifikate und Richtlinien ausgelegt.

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