Der Brexit und die Chemie

Ein „fatales Signal“ – Der Brexit und die Chemie…

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Großbritannien ist besonders als Absatzmarkt für Spezialchemikalien und Pharmazeutika bedeutend. Aber die Insel ist nicht nur ein Importeur sondern auch ein wichtiger Zulieferer der Industrie: 2015 importierten deutschen Chemiefirmen Erzeugnisse für 5,6 Milliarden Euro aus dem vereinigten Königreich – besonders pharmazeutische Vorprodukte und Petrochemikalien ‚made in Britain‘ sind bei deutschen Unternehmen gefragt.

Aber auch als Produktions- und Vertriebsstandort spielt Großbritannien für die Branche eine gewichtige Rolle: Derzeit sind 63 Tochtergesellschaften deutscher Chemieunternehmen in Großbritannien aktiv. Sie beschäftigen insgesamt rund 6.000 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Umsatz von 4,1 Milliarden Euro.

Der Bestand an Direktinvestitionen auf der Insel beläuft sich auf rund 1,6 Milliarden Euro. Britische Investoren sind mit gut 2 Milliarden Euro in der deutschen Chemie engagiert (siehe Grafik).

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