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Explosionsschutz bei Gasexplosionen

Ein Ex-Schutz-Klassiker kann (noch) mehr

| Redakteur: Dominik Stephan

Wenn das Zusammentreffen von explosionsfähiger Atmosphäre und Zündquellen nicht verhindert werden kann, bleibt Betreibern der konstruktive Explosionsschutz als einzig sinnvolle Schutzmaßnahme.

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Flammenlose Druckentlastung bei Gasexplosionen mit ATEX Zulassung nach EN 16009: Rembes Q-Rohr hat ein neues Aufgabengebiet.
Flammenlose Druckentlastung bei Gasexplosionen mit ATEX Zulassung nach EN 16009: Rembes Q-Rohr hat ein neues Aufgabengebiet.
(Bild: Rembe)

Auch wenn dieser vermeintlich erst die drittbeste Alternative ist, beweisen zahlreichen Anwendungen das Gegenteil, denn sowohl Ex-Atmosphäre als auch Zündquellen zu vermeiden, birgt oft einen enorm hohen Aufwand. Das gilt für die Konstruktion der Anlage ebenso wie für Kosten des Anlagenbetriebs. Wenn bei Gasanwendungen konstruktiver Explosionsschutz möglich ist, kann dieser ab sofort in Form von flammenloser Druckentlastung erfolgen: So hat Rembe seinen Ex-Schutz-Klassiker Q-Rohr nun auch für Gasexplosionen zertifiziert. Seiner Zeit entwickelt für organische Stäube, ist es seit einiger Zeit auch für verschiedene Metallstäube, Dual-Fuel Motoren und Gasgeneratoren zugelassen.

Im Bereich der Gasanwendungen wurden inzwischen auch verschiedenste Anlagen der chemischen Industrie sowie diverse Prüfstände mit dem Q-Rohr ausgestattet. Das Q-Rohr besteht aus einer Berstscheibe mit Signalisierung und einem Edelstahl-Mesch Filter. Im Fall einer Explosion öffnet die Berstscheibe, das eingesetzte Spezial-Mesch-Gewebe kühlt die Flammen der Explosion effizient ab und reduziert austretende Drücke auf ein ungefährliches Minimum.

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