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Prozessanalytik weiterentwickeln

E+H und AJ wollen Labor und Prozess näher zusammen bringen

| Redakteur: Wolfgang Ernhofer

Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender von Analytik Jena, ist überzeugt, dass mit Endress+Hauser zusammen eine gute Zukunft bevorsteht.
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Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender von Analytik Jena, ist überzeugt, dass mit Endress+Hauser zusammen eine gute Zukunft bevorsteht. (Bild: LABORPRAXIS/PROCESS)

Endress+Hauser ist mit rund 76 % seit kurzem größter Aktionär beim Analysegeräte-Spezialisten Analytik Jena. Gemeinsam wollen sie die Analyse stärker in den Prozess bringen. Warum trotz eines schwierigen Jahres 2014 für Analytik Jena alle Beteiligten positiv in die Zukunft schauen und wie die beiden Unternehmen zusammenarbeiten wollen, lesen Sie in diesem Beitrag.

Jena – 25 Jahre Erfolgsgeschichte bedeuten nicht immer nur die Jagd von Rekordjahr zu Rekordjahr. Entscheidungen, die den langfristigen Erfolg eines Unternehmens sicher stellen, sind das Fundament für erfolgreiche Firmengeschichten. „Das Jahr 2014 war kein gutes für den Analytik-Jena-Konzern. Gerade durch unsere internationale Ausrichtung haben uns äußere Einflüsse wie die Rubel-Abwertung stark getroffen,“ beschreibt der Vorstandsvorsitzende von Analytik Jena Klaus Berka das abgelaufene Jahr.

Doch der Blick von Konzernchef Berka richtet sich in die Zukunft und er ist sich sicher, dass der Vorstand im August 2014 eine Entscheidung getroffen hat, die für die kommenden Jahre wichtige Weichen stellt: „Der Kauf der ICP-MS-Sparte von Bruker im Jahr 2014 hat uns in die Lage versetzt, mit der Massenspektrometrie eine völlig neue Technologie zum Geräteportfolio hinzuzufügen.“ (Mehr zum Analytik-Jena-Bruker-Deal lesen Sie im Exklusivinterview unserer Kollegen der Laborpraxis mit Klaus Berka aus dem vergangenen Jahr.)

Die ersten zwei ICP-MS-Produkte vorgestellt

Ein halbes Jahr nach der Übernahme bringt das Unternehmen mit dem Plasma-Quant MS und dem Plasma-Quant MS Elite auch die ersten zwei neuen Produkte auf den Markt. Vorgestellt wurden die Geräte erstmals auf der European Winter Conference on Plasma Spectrochemistry vom 22. bis 26. Februar in Münster.

Der in der Plasma-Quant MS-Serie eingesetzte RF-Generator stellt ein besonders robustes Plasma her, das im Vergleich zu Wettbewerbsgeräten mit der halben Menge Argongas auskommen soll. „Damit können unsere Kunden einen großen Teil der nicht unerheblichen jährlichen Kosten für Edelgase sparen. Das als Benchtop-System konzipierte Gerät zeichnet sich weiterhin durch eine Reihe wichtiger analytischer Parameter mit hohem Kundenutzen aus. Sechs Monate nach Erwerb dieses Geschäftsfeldes ist dies ein wichtiger Schritt bei der Vervollständigung unseres Produktportfolios im Bereich Analytical Instrumentation“, sagt Berka.

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