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Rotorprallmühle Effiziente Herstellung von Brechsand

Redakteur: Gabriele Ilg

Auf der Bauma 2016 präsentierte BHS-Sonthofen erstmals die neue Rotorprallmühle vom Typ RPMF. Die neuen Maschinen erzeugen noch feinere Fraktionen und das Ausgabematerial besitzt einen deutlich höheren Anteil von Feinsand.

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Der Spalt zwischen den Schlaghämmern und der Ringpanzerung kann auf nur 5 mm eingestellt werden.
Der Spalt zwischen den Schlaghämmern und der Ringpanzerung kann auf nur 5 mm eingestellt werden.
(Bild: Hermann Rupp, Kempten)

Die RPMF ist eine Variante der Rotorprallmühle vom Typ RPM. BHS hat beide Maschinen vorrangig für vorzerkleinerte, sprödbrechende sowie für schwach bis gering schleißende Materialien entwickelt, z.B. Kalkstein.

Bei diesen Stoffen hat sich die Prallzerkleinerung als ideal geeignetes Verfahren erwiesen. Die neue Maschine eignet sich speziell für feinere Ausgabegrößen: Mit einem engeren, längeren Mahlspalt sowie einer erhöhten Umfangsgeschwindigkeit des Rotors von bis zu 90 m/s erzielt sie eine noch intensivere Zerkleinerung des Aufgabematerials.

Das bedeutet für den Anwender, dass er einen prozentual höheren Sandanteil im Ausgabematerial erhält. Die neue Maschine besitzt einen deutlich engeren Spalt zwischen den Mahlwerkzeugen und der Ringpanzerung. Die Spaltweite kann auf minimal fünf Millimeter eingestellt werden. Sie steigert nicht nur die Ausbeute an Feinsand, sondern auch die Effizienz der Anlagen zur Herstellung von Sand, da sie den Rücklauf groben Materials und die Anzahl der Durchläufe durch die Mühlen reduziert.

Zudem kann sie Kugelmühlen, die das Material auf eine Körnung bis unter 40 µm zerkleinern, entlasten, indem sie ihnen feineres Aufgabematerial liefert. 

Ifat: Halle B2, Stand 351/450

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