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Mehrphasenpumpen und Freistrompumpen Edur zeigt auf Ifat umfangreiches Portfolio seiner Spezialpumpen

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Bis zu einem Viertel des gesamten Stromverbrauchs in der EU entfallen auf Pumpenantriebe. Dennoch spielen Energiesparen und Energieeffizienz bei Pumpen in vielen Industriebereichen immer noch eine eher unter geordnete Rolle – auch in der Wasser-/Abwassertechnik. Der Spezialpumpen-Hersteller Edur zeigt auf der Ifat vom 30. Mai bis 3. Juni in München, wie sich durch Energiesparen gutes Geld verdienen lässt.

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Eine Mehrphasenpumpe von Edur aus der Reihe LBU, wie sie auch zur Flotation zum Einsatz kommt.
Eine Mehrphasenpumpe von Edur aus der Reihe LBU, wie sie auch zur Flotation zum Einsatz kommt.
(Bild: Edur)

Viele Pumpensysteme verschwenden immer noch Energie. Dabei reichen gezielte Optimierungen aus, um bis zu 70 Prozent Strom zu sparen und die Standzeiten zu erhöhen. Angenehmer Nebeneffekt, so die Pumpenexperten bei Edur: Diese Maßnahmen helfen auch noch dabei, höhere Renditen zu erwirtschaften. Zur Ifat stellt das Unternehmen unter anderem seine Mehrphasenpumpen vor, die im Bereich Wasser und Abwasser „immer neue Erfolgsgeschichten schreiben“.

Bei den Mehrphasenpumpen ist die Pumpenhydraulik so ausgelegt, dass die Mitförderung von Gasanteilen bis 30 Prozent ohne Einschränkung möglich ist – und auch hier ohne die bei Standardkreiselpumpen üblicherweise auftretende Kavitation. Aufgrund der speziellen offenen Laufräder in Kombination mit einem Leitschaufelapparat dispergieren die Gasanteile wesentlich besser als etwa statische Mischer, die üblicherweise bei Standardpumpen verwendet werden. Die Pumpen wirken wie dynamische Mischer.

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200.000 Euro pro Jahr gespart

Die Mehrphasenpumpe für die Wasser- und Abwasseraufbereitung verbraucht bis zu 70 Prozent weniger Energie als konventionelle Geräte. Der Clou: Mit dieser Modellreihe werden die bei der Flotation bisher verwendeten Komponenten wie Kompressoren und Druckkessel überflüssig. Dadurch spart der Anwender zusätzlich auch noch bei den Anschaffungs-, Wartungs- und Betriebskosten. Anwender berichten von massiven Einsparungen beim Stromverbrauch. Nicht selten betragen diese beispielsweise in Kläranlagen bis zu 200.000 Euro jährlich.

Derlei Erfolgsgeschichten kann die Kieler Pumpenfabrik Edur nach eigenen Angaben reihenweise berichten. Dort hat man schon vor über 20 Jahren das Augenmerk auf die effiziente Auslegung von Pumpen gelegt. Das Erfolgsrezept aus Norddeutschland serviert Rainer Pregla, Leiter Marketing und Kommunikation: „Keine Massenware, sondern individuell ausgelegte Pumpenlösungen, die exakt für den Bedarf des Kunden mit seiner Anlage konstruiert und gefertigt werden.“

Schlürfen erlaubt!

Außerdem präsentiert Edur in München seine Freistrom-Pumpen. Diese kavitationsunempfindliche Pumpenbauart in kompakter Bloc-Bauform kann Flüssigkeiten, die mit Feststoffen belastet sind, im Schlürfbetrieb fördern. Typische Fördermedien sind Abwässer, mit Spänen durchsetzte Kühlschmiermittel und Schleiföle sowie Waschlaugen, aber auch Produkte, die in Flüssigkeiten schonend transportiert werden. Ihr Haupteinsatz ist in Abwasseranlagen, Aufbereitungssystemen, Recyclingprozessen, Waschanlagen, Filtern, Umwelt- und Betriebstechnik. Der Feststoffgehalt kann hier bis 15 Prozent betragen.

Treffen Sie die Edur-Experten auf der Ifat 2016 in Halle A6, Stand 405.

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