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Umsatz-Rekord

Edelstahl-Spezialist SPS Schiekel knackt erstmals 10-Millionen-Marke

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Freut sich über gut gefüllte Auftragsbücher: SPS-Geschäftsführer Dr. Peter Schiekel.
Freut sich über gut gefüllte Auftragsbücher: SPS-Geschäftsführer Dr. Peter Schiekel. (Bild: SPS Schiekel)

Wenn das kein Grund ist, um stolz zu sein: Zum ersten Mal in der Firmengeschichte hat SPS Schiekel Präzisionssysteme im Jahr 2016 beim Umsatz die 10-Millionen-Marke geknackt. Der 1992 gegründete Familienbetrieb, der auf das Fertigen hochwertiger Komponenten aus Edelstahl spezialisiert ist, steigerte seinen Jahresumsatz auf 10,4 Millionen Euro. 2015 lag er noch bei 9,6 Millionen.

Dohna – Nunmehr sieben Jahre in Folge konnte SPS, die aktuell 113 Leute beschäftigt und sieben Lehrlinge ausbildet, ihren Jahresumsatz erhöhen.

Voraussetzung für das gute Ergebnis war ein stabil hoher Auftragseingang, der sich erst zum Jahresende leicht abflachte. 2016 konnten Aufträge in Höhe von insgesamt 10,6 Millionen Euro akquiriert werden. Damit lag das Auftragsvolumen rund acht Prozent über dem Niveau des Vorjahres – das bisher beste Ergebnis in der Firmengeschichte.

„Politik muss dringend handeln“

Noch sind nicht alle Zahlen der Jahresbilanz bekannt. Fest steht aber schon, dass sich die Lage auf dem Arbeitskräftemarkt und der drastische Anstieg der Strompreise negativ auf das Betriebergebnis auswirken werden. Dazu SPS-Geschäftsführer Dr. Peter Schiekel: „Trotz großer Bemühungen – auch in unseren Nachbarländern – konnten wir übers Jahr nie alle Stellen mit qualifizierten Drehern und Fräsern besetzen. Hinzu kommt, dass sich im Vergleich zu 2015 unsere Energiekosten um etwa 20.000 Euro erhöht haben. Das sind 16 Prozent mehr, was für einen Mittelständler schon sehr heftig ist. Da muss die Politik dringend handeln.“

Und wie soll’s weiter gehen? Die Dohnaer gehen optimistisch ins Jahr 2017. Im Jahr ihres 25-jährigen Bestehens sollen der Jahresumsatz auf über 11 Millionen Euro wachsen, der Ertrag deutlich gesteigert und durch Neueinstellungen die Personalsituation verbessert werden. „Für unsere weitere positive Entwicklung haben wir 2016 wichtige Weichen gestellt: Ein neues Materiallager und eine Produktionshalle gingen in Betrieb, der Maschinenpark wurde erweitert und der erste Roboter ist im Dauereinsatz. Zudem sind unsere Auftragsbücher gut gefüllt“, sagt Schiekel zum Jahresauftakt.

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