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Meister Strömungstechnik Durchflussmessung nach Maß

| Redakteur: Marion Henig

Es begann alles 1984 in einer kleinen Garage im Spessart. Heute vertreibt Meister Strömungstechnik von Wiesen aus seine Produkte in alle Welt und trägt mit maßgeschneiderte Lösungen zu mehr Energieeffizienz bei.

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Rosemarie Mill, Geschäftsführerin der Meister Strömungstechnik GmbH
Rosemarie Mill, Geschäftsführerin der Meister Strömungstechnik GmbH
( Bild: Meister Strömungstechnik )

Wiesen – In diesem Jahr blickt die unterfränkische Meister Strömungstechnik GmbH auf 25 Jahre Firmengeschichte zurück. Gegründet im Jahr 1984, entwickelt, produziert und vertreibt Meister heute weltweit Systeme zum Messen und Überwachen von Durchfluss und Füllstand im industriellen Sektor.

Ende der 80er-Jahre entwickelte Hugo Mill die ersten lageunabhängigen Strömungswächter und legte damit den Grundstein zum Erfolg des Unternehmens. Heute ist Rosemarie Mill das „Herz“ des Unternehmens, nach dem Tod ihres Mannes leitet sie das Unternehmen als Geschäftsführerin.

Von Wiesen aus vertreibt Meister inzwischen seine vor Ort entwickelten und hergestellten Produkte in alle Welt, 40 Prozent des Umsatzes entfallen heute auf das internationale Geschäft. In der Zukunft will sich das fränkische Unternehmen verstärkt in den USA und China engagieren.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Erweiterung des Produktportfolios im Bereich Energieeffizienz. Die Stückzahlen gehen bei den Serienprodukten oft in die zigtausende, bei Sonderanfertigungen sind es oft nur wenige Teile oder ein Prototyp. Denn die Firma Meister hat sich darauf spezialisiert, für Kunden maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Die Entwickler sehen sich genau an, was im Einzelfall gebraucht wird und passen dann die Standardprodukte entsprechend an oder entwickeln völlig neue Geräte.

Gesellschaftliche Verantwortung auch in der Krise

Einen persönlichen Wunsch erfüllt sich die Geschäftsführerin Rosemarie Mill zum 25-jährigen Firmenjubiläum: Sie wird im August nach Tansania reisen, um am Fuße des Kilimandscharo das „Ausbildungszentrum Hugo Mill“ einzuweihen, dessen Bau die Familie Mill nahezu vollständig finanziert hat. “In dem Bildungszentrum sollen schon bald Mädchen, die in diesem Land benachteiligt werden, eine umfassende Ausbildung bekommen“, sagt Rosemarie Mill.

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