Schlick Zweistoffdüsen: Deutlich flexibler als Einstoffdüsen

31.12.2016

Zweistoffdüsen – auch unter dem Begriff pneumatische Zerstäuber bekannt – verwenden zur Zerstäubung ein zweites Medium (Pressluft, Gas oder Dampf) als Energielieferanten. Es entsteht eine sehr feine Zerstäubung selbst bei hochviskosen Flüssigkeiten oder Suspensionen.

Je nach Viskosität, Dichte und Oberflächenspannung kann die zu zerstäubende Flüssigkeit angesaugt, über ein Gefälle oder unter Druck zugeführt werden. In gewissen Grenzen arbeiten einige Zweistoffdüsen auch als Injektor.

Die Produktpalette von Schlick umfasst sowohl außen- wie auch innenmischende Zweistoffdüsen.

Außenmischende Zweistoffdüsen ermöglichen eine unabhängige Regelung von Zerstäubungsfeinheit und Durchsatz. Der Durchsatz wird bei den verschiedenen Modellvarianten über den anstehenden Flüssigkeitsdifferenzdruck geregelt. Bei Modellen mit Reguliernadel kann der Durchsatz zusätzlich auch über die Nadelstellung reguliert werden. 

Bei Innenmischenden Zweistoffdüsen strömt die Flüssigkeit, im Gegensatz zu außenmischenden Düsen, durch die zentrische Bohrung in eine optimierte Mischkammer. Dort wird sie beim Auftreffen auf den speziell entworfenen Kegel verteilt und von der gedrallten Zerstäubungsluft in einzelne Tropfen zerrissen.

Durch die kundenspezifisch angeordneten Bohrungen verlässt das Zweiphasengemisch die Luftkappe. Schlick Innenmischkappen erreichen trotz sehr geringem Geschwindigkeitsimpuls einen Sprühkegel von ca. 70°. Das Ergebnis ist eine sehr feine Zerstäubung und eine wesentlich größere Flächenabdeckung als vergleichbare außenmischende Modelle.