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Digitales Manometer Druckspitzen erfassen und analysieren

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Mit Leo 5 stellt Keller ein hochauflösendes Manometer vor. Präzise Sensorik, hochauflösende Signalverarbeitung, Spitzenwerterfassung und einen Speicher mit Zeitstempel – das alles bietet die neue Druckmesstechnik.

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Auch Analogausgänge mit Standard-Signalen (4…20 mA bzw. 0…10 V) und bis zu zwei Schaltausgänge zur Prozesssteuerung bzw. -überwachung sind in Leo 5 integrierbar.
Auch Analogausgänge mit Standard-Signalen (4…20 mA bzw. 0…10 V) und bis zu zwei Schaltausgänge zur Prozesssteuerung bzw. -überwachung sind in Leo 5 integrierbar.
(Bild: Keller)

Wo immer hydraulische oder pneumatische Komponenten im Einsatz sind, gehören unerkannte Druckspitzen zu den Ursachen für frühzeitigen Verschleiß und ungeplanten Stillstand. Dasselbe gilt für die Auslegung von Leitungen und Ventilen, etwa in Frischwasser-Systemen.

Hier schafft das digitale Manometer Leo 5 von Keller Abhilfe. In seinem speziellen Druckspitzen-Analysemodus liegt die Abtastfrequenz bei 5 kHz und die Auflösung des A/D-Wandlers bei 16 Bit. Das kleinste konfigurierbare Speicherintervall ist eine Sekunde. Der Speicher der neuen Manometer bietet Platz für über 50 000 Druckspitzen-Werte samt Temperatur und Zeitstempel. Weit mehr als genug für genaue Analysen nach dem Daten-Export via USB-Schnittstelle. Im normalen Messbetrieb mit der exakten Überwachung von Grenzwerten, liegt die Abtastrate bei 2 Hz und die Auflösung des A/D-Wandlers bei 20 Bit.

Die Leo 5-Geräteserie umfasst sieben Standard-Messbereiche zwischen 3 bar und 1000 bar. Im Temperaturbereich von 0 bis 50 °C liegt das Gesamtfehlerband des Druckes innerhalb von 0,1 %FS. Bei stabilen Temperaturverhältnissen erreicht das Manometer eine Genauigkeit von ± 0,01 %FS. Leo 5 bietet auf Wunsch eine Reihe weiterer Möglichkeiten. Beispielsweise eine Standard-Funkschnittstelle für Messungen an schlecht zugänglichen oder bewegten Messorten.

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