Kompressoren Drucklufttechnik: Wie innovative Steuerungstechnik Energie sparen hilft

Autor / Redakteur: Gunnar Heise / Dr. Jörg Kempf

Dass man mit der Steuerungstechnik Innovations- und Effizienzpotenziale in der Drucklufttechnik heben kann, zeigt Boge mit der neuesten Generation von Verbundsteuerungen. Mit ihr lassen sich bis zu 16 Kompressoren bedarfsgerecht nach intelligenten Algorithmen steuern – weitere Peripheriegeräte lassen sich zur Anzeige und einfachen Schaltvorgängen einbinden.

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Alles im Blick: Ein 9-Zoll-TFT-Farbdisplay mit Touch-Funktion informiert über den aktuellen Betriebszustand der Druckluftstation.
Alles im Blick: Ein 9-Zoll-TFT-Farbdisplay mit Touch-Funktion informiert über den aktuellen Betriebszustand der Druckluftstation.
(Bild: Boge)

Wer einen modernen Kompressor anschafft, kann davon ausgehen, dass er effizient arbeitet. Aber selbst wenn alle Kompressoren einer Verdichterstation mit höchster Effizienz arbeiten, gibt es Optimierungsbedarf. Den Verbund intelligent, verbrauchsorientiert und energieoptimiert zu betreiben, darin besteht hier der Anspruch.

Der Grund: Die Steuerung eines Kompressorenverbundes ist durchaus kompliziert. Man benötigt dafür nicht nur die Informationen von den Kompressoren, sondern auch aus dem Netz. Die Steuerung muss für jeden Bedarfsfall die energetisch optimale Kompressorkombination auswählen, darf dabei aber nur wenig Schaltvorgänge ausführen, um die Leerlaufzeit so gering wie möglich zu halten. Wünschenswert ist somit eine „vorausschauende“ Steuerung.

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Nun kann auch die beste Steuerungstechnik nicht in die Zukunft schauen. Aber sie kann, wenn sie mit intelligenten Algorithmen arbeitet, kommende Bedarfe erkennen und die Kompressoren entsprechend ansteuern. Genau das tut die Airtelligence Provis 2.0 von Boge. Sie ist mit einem „Scheduler“ ausgestattet, der den Bedarf analysiert, die Kompressoren aufgrund von Druckvorhersagen, Netzvolumen, Liefermenge und Kompressorreaktionszeiten einplant und zum optimalen Zeitpunkt zuschaltet. Dies gilt auch für Stationen, in denen sowohl drehzahlgeregelte Verdichter als auch Kompressoren mit Festdrehzahl eingesetzt werden.

Intelligenz schon bei der Inbetriebnahme

Die Modbusscan-Funktion kommuniziert mit der jeweiligen Kompressorsteuerung. Das heißt: Wenn ein Boge Kompressor erstmals in den Steuerungsverbund integriert wird, erkennt die Steuerung automatisch dessen Typ. Die Kennwerte der gängigen Verdichter sind bereits hinterlegt. Ein USB-Anschluss ermög-licht eine schnelle nachträgliche Parametrierung sowie unkomplizierte Software-Up-dates.

Die verbrauchsabhängige Bereitstellung von Druckluft hat zur Folge, dass Leerlaufzeiten nahezu komplett eliminiert werden. Damit erhöht sich die Energieeffizienz der Druckluftstation deutlich.

Mit anderen Worten: Die Energiekosten sinken, obwohl genauso viel Druckluft bereitgestellt wird. Auch die Wartungskosten sinken, weil die Steuerung dafür sorgt, dass die einzelnen Kompressoren weitestgehend im optimalen Betriebspunkt gefahren werden. Dabei kann sich der Anwender zwischen verschiedenen Regelmodi – liefermengen-, betriebsstunden- oder wartungsstundenoptimiert – entscheiden.

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