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Dechema-Preis 2019 Dr. Tüysüz für Arbeiten zur Entwicklung von Katalysatoren ausgezeichnet

Redakteur: Gabriele Ilg

Bereits Mitte März gab die Dechema bekannt, dass der Katalyseforscher PD Dr. Harun Tüysüz mit dem Dechema-Preis 2019 ausgezeichnet wurde.

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Harun Tüysüz vom MPI für Kohlenforschung erhält den Dechema-Preis für seine Arbeiten zur Entwicklung von Katalysatoren
Harun Tüysüz vom MPI für Kohlenforschung erhält den Dechema-Preis für seine Arbeiten zur Entwicklung von Katalysatoren
(Bild: Dechema)

Frankfurt/M. – Den mit 20 000 Euro dotierten Dechema-Preis 2019 erhält PD Dr. Harun Tüysüz vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr für seine herausragenden Arbeiten zur Entwicklung von Katalysatoren, die sowohl in chemischen Synthesen als auch bei der Energiewandlung zum Einsatz kommen können.

Seine Arbeiten in Bereich der Materialwissenschaften basieren auf der kontrollierten Synthese und Charakterisierung von Katalysatoren mit definierter Zusammensetzung, Struktur und Morphologie. Damit bewegt sich seine Forschung an der Schwelle zwischen anorganischer Chemie und chemischer Technik.

Die Ergebnisse seiner Arbeiten haben oft unmittelbare industrielle Relevanz. Er hat Verfahren wie die Verwendung von Tee- und Kaffeeabfällen als Template für die industrielle Produktion von Nanopartikeln entwickelt, bei denen die Abfälle als wichtiger Ausgangsstoff neue Anwendung finden.

Dr. Tüysüz ist Mitglied im großen „Carbon2Chem“-Konsortium, das sich auf die Verwendung von Hüttengasen als Vorläufer für die nachhaltige Produktion von Chemikalien unter Nutzung von überschüssiger Elektrizität aus erneuerbaren Quellen konzentriert. 

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