Dinnissen Process Technology

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27.02.2020

Dinnissen führt größte Zentrifugalsiebmaschine im Markt ein mit Baumusterprüfung für ATEX Zone 20

Produzenten, die Schüttgüter verarbeiten, können sich vergrößern durch die neue Siebmaschine mit einer Kapazität von 25-30 Tonnen Produkt pro Stunde.

Seit 1948 entwickelt Dinnissen Process Technology Maschinen, komplette Prozesse und maßgeschneiderte Lösungen für die Food, Feed, Pet Food und Chemieindustrie. Der Fokus liegt dabei auf dem effizienten Handling und der optimalen Verarbeitung von Pulvern, Granulaten und Pellets.

 

Innovation ist die Basis

Eine von Dinnissens Stärken ist es, neuartige Innovationen in funktionierende Konzepte zu übertragen, die von vielen großen Produzenten in der Welt erfolgreich eingesetzt werden.

 

Ein gutes Beispiel hierfür ist der Vacuum Core Coating Prozess, von Dinnissen entwickelt im Jahr 1992. Einige Jahre später folgten die Lean Gravitiy Mixing Linien und die Hammermühle mit automatischem Siebwechselsystem. Dies sind nur einige der vielen technischen Lösungen, die Dinnissen in der Welt bekannt gemacht haben.

 

Größte Zentrifugalsiebmaschine auf dem Markt

Kürzlich hat Dinnissen eine weitere technische Neuerung auf den Markt gebracht. Diese betrifft die CZ6 Zentrifugalsiebmaschine mit einer Kapazität von 25-30 Tonnen Produkt pro Stunde, ideal für Großproduzenten von Schüttgütern. Das Produkt wird über ein Einlass-System von oben in die Maschine gegeben, wo rotierende Messer das Produkt in Bewegung versetzen. Durch die wirkenden Zentrifugalkräfte wird das Produkt sehr gleichmäßig über das gesamte Sieb verteilt, während die größeren (ungewünschten) Partikel in einen separaten Auslass der Maschine abgeführt werden. Hier können die nicht gesiebten bzw. erwünschten Partikel durch eine leicht erreichbare Klappe entfernt werden.

 

Verwendung von Ultraschall

Die Verarbeitung von sehr feinen Produkten kleiner als 75 μm ist möglich. Allerdings kann es sein, wenn bestimmte Arten von Produkt verarbeitet werden, dass in manchen Fällen ein Nylonsieb nicht die benötigten Anforderungen erfüllt. In diesem Fall ist es möglich, ein Sieb aus Edelstahl zu verwenden. Dinnissen hat hier eine Lösung entwickelt, bei der mit Ultraschall eine Vibration des Siebes mit hoher Frequenz erzeugt wird. Das führt dazu, dass das Produkt schnell und effizient durch das Sieb befördert wird.

  

Verschließbarer Trichter für grobes Produkt

Diese spezielle Applikation wird oft beim Inline Sieben verwendet in einer pneumatischen Blasfördersystem.

 

Große Inspektionsluken zur einfachen Inspektion und Reinigung

Weil hygienische Vorschriften immer strenger werden ist es offensichtlich, dass der Maschinenbediener einen einfachen Zugang zu den Teilen erhält, die anfällig für Kontamination sind. Aus diesem Grund ist die Siebmaschine mit ergonomisch geformten Flügeltüren ausgestattet. Das sind große Inspektionsluken, durch welche die Siebkorbhalterung sehr leicht erreichbar sind. Wenn das verarbeitete Produkt oft gewechselt wird, werden alle CZ Siebmaschinen mit einem ausfahrbaren System für volle Erreichbarkeit ausgestattet. Je nach Art des Prozesses, der Produktapplikation und der gewünschten Technologie, liefert Dinnissen eine maßgeschneiderte Lösung, die vollständig in Ihre bestehende Produktionslinie integriert werden kann.

 

Zertifikat durch eine externe Prüfstelle

Siebmaschinen, die in einen pneumatischen Prozess integriert werden sollen, bei dem der Überdruck 0,5 bar übersteigt, müssen zusätzliche Anforderungen erfüllen und einer speziellen PED (Pressure Equipment Directive) Inspektion unterzogen werden. Bei permanentem Überdruck kann es passieren, dass das Material der Maschine reißen, lecken oder dauerhaft deformiert werden kann, oder es gibt ein höheres Risiko einer Staubexplosion. In diesem Bereich hat Dinnissen seine Technologie ebenfalls abgesichert. Die hier vorgestellte Siebmaschine wird nach der erfolgreichen PED Inspektion mit einem dafür benötigten Zertifikat geliefert.

 

Baumusterprüfung für ATEX Zone 20

Zusätzlich verfügt diese Maschine über eine interne Baumusterprüfung ATEX Zone 20. Basierend auf der europäischen ATEX 153 Direktive, sind Produzenten gesetzlich dazu verpflichtet, ATEX Zonen anzuzeigen, wenn explosive Substanzen verarbeitet werden. Die Zonen-Klassifizierung muss in einer EX-Risikoanalyse festgelegt werden. Das Explosionsrisiko wird durch eine Risikoanalyse und -bewertung ermittelt. Hier wird eine Verbindung zur ATEX 114 Direktive hergestellt, welche in Kategorien unterteilt ist, die festlegen, in welcher Zone die Maschine keine explosive Atmosphäre erzeugt. Die Zonen, bei denen das Risiko einer Staubexplosion besteht, sind gekennzeichnet als Zone 20, 21, 22. Durch die Baumusterprüfung für ATEX Zone 20 können Sie die Dinnissen Siebmaschine ohne Risiko in Ihre Produktionslinie integrieren.


Wenn Sie mehr Informationen über diese Zentrifugal-Siebmaschine wünschen, nehmen Sie Kontakt zu Dinnissen in Sevenum (Niederlande) auf


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