Digitalisierung Digitale Geschäftsprozesse

Redakteur: Gabriele Ilg

Auf dem Weg in die digitale Transformation: Die August Faller Gruppe will diesem Trend Rechnung tragen und verstärkt daher die Digitalisierung seines Unternehmens in unterschiedlichen Bereichen – von der direkten Kommunikation mit Kunden, in Produktions- und Supply-Chain-Prozessen bis hin zur Entwicklung digitaler Produktlösungen.

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August Faller stellt mittels Inline-Sensortechnik und intelligenter Vernetzung seiner Produktionsprozesse höchste Qualität sicher.
August Faller stellt mittels Inline-Sensortechnik und intelligenter Vernetzung seiner Produktionsprozesse höchste Qualität sicher.
(Bild: Faller)

Die Transformation der Digitalisierung beginnt bei Geschäftsprozessen. Für Faller bildet die digitale Infrastruktur die Voraussetzung für seine Wettbewerbsfähigkeit und Flexibilität. Daher setzt Faller nach erfolgreicher Einführung von SAP an seinen vier deutschen Standorten auch auf eine verstärkte Vernetzung mit seinen Kunden, Partnern und Lieferanten.

Für den verbesserten elektronischen Datenaustausch nutzt Faller seit mehreren Jahren Electronic-Data-Interchange- sowie Vendor-Managed-Inventory-Systeme und will sich nun noch stärker mit den Kunden vernetzen.

Für Faller ist es wichtig, die Qualität und Effizienz der Prozesse laufend zu optimieren. Für die Serialisierung will der Pharmaspezialist seinen Kunden mittelfristig eine Datenbank-Lösung anbieten, die einen einfachen, digitalen Austausch der Codes zwischen Faller und Pharmaherstellern ermöglicht. Damit lassen sich Produktionsprozesse beschleunigen und die Datensicherheit weiter erhöhen.

Die Vernetzung der Produktionsprozesse im Sinne von Industrie 4.0 ist für Faller ebenso ein zentrales Zukunftsthema. Bereits jetzt garantiert Faller bei der seriellen Codierung mit verschiedenen Prüfungsschritten mit einer digitalen Vernetzung der Produktionsabläufe eine 100%-Qualitätskontrolle seiner Produkte. Bei der Sicherstellung der Japan-Qualität beispielsweise, die Faller durch den Einsatz einer Inline-Kamerakontrolle gewährleistet, zählt der Pharma-Spezialist für Sekundärpackmittel zu den Vorreitern.

Faller wird seine Maschinen für die Produktion von Faltschachteln, Haftetiketten oder Packungsbeilagen in Zukunft noch stärker vernetzen. Damit trägt das Unternehmen den Marktanforderungen an immer kleinere Losgrößen bei gleichbleibend höchster Flexibilität und Individualisierung Rechnung.

Die Digitalisierung äußert sich auch in den jüngsten Produktinnovationen wie beispielsweise interaktiven Verpackungslösungen. So lassen sich pharmazeutische Sekundärverpackungen mit QR-Codes oder der NFC-Technologie ausstatten, die neue Möglichkeiten der Patientenkommunikation bieten.

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