Digital Enterprise Digital Enterprise: Wie Sie marktgängige Produkte wirtschaftlich produzieren

Autor / Redakteur: Dipl.-Inf., MBA Josef Schindler / Dr. Jörg Kempf

Eine enge Kopplung von Produkt- und Produktionslebenszyklus ist ein essenzieller Wettbewerbsvorteil. Die „virtuelle“ Planungswelt sollte dazu eng mit der realen Produktionswelt verzahnt sein. Eine durchgängige, IT-gestützte Integration aller Wertschöpfungsprozesse eines Unternehmens schafft dann einen neuen Produktivitätshub.

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Eine durchgehende IT-Unterstützung einer integrierten Unternehmenssoftware für die gesamte Wertschöpfungskette eines produzierenden Unternehmens ermöglicht einen deutlichen Produktivitätshub. (Bild: Siemens)
Eine durchgehende IT-Unterstützung einer integrierten Unternehmenssoftware für die gesamte Wertschöpfungskette eines produzierenden Unternehmens ermöglicht einen deutlichen Produktivitätshub. (Bild: Siemens)

Schneller mit Produkten am Markt sein als die Konkurrenz, weniger Produktionskosten und eine höhere Produktqualität als bisher – das sind die Kernanforderungen von Produktionsunternehmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine Optimierung der gesamten Wertschöpfungskette einer Unternehmung erfordert eine ganzheitliche Betrachtung der Abhängigkeiten von Produkt und Produktion während ihrer Planung und Ausführung.

IT-Unterstützung von der Planung bis zum Service

Um o.g. Kernanforderungen erfüllen zu können, ist eine ganzheitliche, prozessuale Unterstützung der Wertschöpfungskette erforderlich – die „technische“, virtuelle Planung muss mit der realen Produktionshardware und den Automatisierungskomponenten in einer Anlage gekoppelt werden. Ein integriertes IT-Portfolio für die „technische“ Domäne eines Unternehmens bindet die Phasen Produkt- und Prozessplanung, -design und -verifikation, die Produktionsplanung, das Produktions- und Prozess-Engineering, die reale Produktion sowie Wartung und Modernisierung ein.

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Die Anbindung an die „kommerzielle“ Domäne stellt dann finanzielle und technische Aspekte im kontinuierlichen Austausch in Einklang. Beiderseitige Prozessflüsse werden so in Ihren Aufgaben mit Änderungsdaten proaktiv versorgt. Einmal eingegebene Inhalte stehen dann für alle Phasen in ihrem Kontext zur Verfügung und sind (ohne Neueingabe und Eingabefehler-frei) wieder verwendbar.

Häufig haben Unternehmen über die Jahre für ihre „technische“ Anlagensoftware eine sehr diversifizierte Tool-Landschaft entwickelt, um die verschiedenen Prozessschritte in allen Phasen zu unterstützen. Änderungen in einem vorangegangenen Schritt haben jedoch oft Auswirkungen in späteren Prozessschritten, die evtl. in anderen Tools bearbeitet werden. Das Datenvolumen und die Komplexität sind massiv gestiegen. So können schnell der Überblick und damit die Konsistenz zwischen den verschiedenen Tools verloren gehen.

Welche Hebel stehen hier zur Verfügung, um solche Konsistenz-Fehler zu vermeiden, Synergiepotenziale zu heben, Prozesszeiten zu verkürzen und noch produktiver zu werden?

Ein integriertes Softwareportfolio, das alle Wertschöpfungsphasen einbindet, schafft Transparenz und Konsistenz bei Änderungen zwischen Planung, Entwicklung und Realisierung – sowohl für das Produkt als auch für die Produktionsanlage. Alle Prozessschritte innerhalb der Phasen Produktplanung, Prozessplanung, Produktionsplanung und Fertigung sowie Wartung und Modernisierung werden dann vollständig und durchgängig mit integrierter Software unterstützt.

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