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Seilförderanlagen Dieses Seil-Fördersystem meistert auch enge Einbauverhältnisse

| Redakteur: Sabine Mühlenkamp

Einfach, flexibel und leistungsfähig – diese Eigenschaften zeichnet das Seil-Fördersystem aus, das in allen Branchen der Schüttgutindustrie zum Einsatz kommt. Dabei meistert es auch enge Einbauverhältnisse.

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Seilförderanlage mit Umlenkecken und Abgabetrichter, eingehauster Reibantrieb im Vordergrund
Seilförderanlage mit Umlenkecken und Abgabetrichter, eingehauster Reibantrieb im Vordergrund
(Bild: Daltec)

Wer Schüttgut fördern will, wird seine Entscheidung für ein System treffen, das möglichst viele gute Gründe liefert, die Bedingungen vor Ort zu erfüllen. Oft sind die Platzverhältnisse beengt, die Förderkapazität zu begrenzt, die Flexibilität für mehrere Produktannahmen im Kreislauf nicht gegeben, die Reinigungsmöglichkeit problematisch und der Faktor Energieeinsparung kaum berücksichtigt.

Bei diesen Herausforderungen lohnt es sich, Seilförderanlagen der Marke Daltec in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. Was seit über 20 Jahren im oldenburgischen Münsterland in Cappeln realisiert, individuellen Anforderungen immer wieder angepasst wird, „erweist sich heute mehr denn je als die clevere Art zu Fördern, weil das Daltec-System von Grund auf so einfach wie intelligent, so leistungsfähig und flexibel wie kaum ein anderes System ist“, gibt sich der Geschäftsführer der Daltec Fördertechnische Anlagen, Hubertus Wessjohann, überzeugt.

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90 Prozent Energie gespart

Dabei basiert das Daltec-System in besonderem Maße darauf, dass ein Endlos-Seil im Kreislauf – mit aufgespritzten Mitnehmerscheiben durch ein Förderrohr gezogen – das eindosierte Schüttgut zwischen den Mitnehmerscheiben von einer Aufnahme A schonend zu einer Abgabe B transportiert. Ein spezielles Friktionsrad als Reibantrieb übersetzt die Kraft eines nur 0,75 kW starken Motors auf mehrere Mitnehmerscheiben, die am Rad anliegen. Diese Kraft reicht in Kombination mit dem „freien“ Lauf des Scheibenseils sowie den individuell platzierten Umlenkecken mit sehr wenig Kraftverlust aus, eine Förderstrecke von bis zu 200 Metern im Kreis mit unterschiedlichen Anstiegen, Geraden und Abstiegen zu meistern.

Je nach Platzverhältnissen sind so auch beengte Raumverhältnisse sehr effektiv zu nutzen. Diese Systemleistung kann mit ca. acht Umlenkpunkten erbracht werden, wobei die Auswahl der Rohrdurchmesser von 38, 50, 60 und 63 mm Durchmesser reicht. Im weitesten Rohr lässt sich nach Herstelleraussagen ein Durchsatz von 3 m3/h staubdicht realisieren. „Dies mit nur einem 0,75 kW-Antrieb gegenüber bei vielen anderen Fördersystemen mit 7,5 kW, was tatsächlich 90 Prozent der zugeführten Energie einsparen lässt oder in Zahlen ausgedrückt, über 10.000 Euro an Aufwand bei gleicher Fördermenge“, weist Wessjohann auf einen ganz wichtigen Vorzug des Daltec-Systems hin.

Das Förderseil, als patentiertes Fibercoat-Kunststoffseil, als Drahtseil oder auch als Kette, lässt sich zwischen den aufgespritzten Mitnehmerscheiben mit Reinigungsbürsten, Metallscheiben oder Rundschwämmen bestücken. Wieder verwendbare Seilverbinder runden das Seilsystem ab. So ist die Anlage einfach und in kürzester Zeit zu reinigen, Schüttgutwechsel deshalb jederzeit möglich.

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Das Daltec-System wird bereits in vielen Bereichen der Industrie erfolgreich eingesetzt: ob in der Chemie und Pharmazie, bei Futtermitteln, in der Lebensmittelindustrie, bei Kunststoffen, im Recycling und sogar in der Zuförderung von Aluminiumpulver unter Schutzgaszuführung im 3D-Drucker (Metallsinterdruck). „Es gibt kaum einen industriellen Bereich, dessen Schüttgüter wir nicht in der Lage sind, zu fördern und so können wir unsere Anlagen auch nach Atex-Richtlinie oder nach den neuesten Lebensmittelrichtlinien auslegen“, kommentiert Wessjohann ein weiteres Detail.

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