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Studie: Wirtschaftliche Entwicklung in China Diese Probleme warten auf die chinesische Wirtschaft im Jahr des Affen

| Redakteur: Matthias Back

Im Jahr des Feueraffen ist nach Ansicht vieler Chinesen alles möglich – und alles in Bewegung. Die chinesische Regierung will den gezielten Strukturwandel weg vom Produktionsland. Welche Auswirkungen dieses Ziel auf die Zahlungsmoral, Insolvenzen, das produzierende Gewerbe sowie die ausländischen Direktinvestitionen haben, lesen Sie bei uns.

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(Bild: Andrey Popov)

Hamburg – Was das Affenjahr für die chinesische Wirtschaft bringt, hat Euler Hermes in seiner aktuellen Studie „China: Monkey forces for the Year of the Monkey“ analysiert: Volatile Märkte, eine gelockerte Geldpolitik, steigende Zahlungsausfälle und Insolvenzen, zunehmende Kapitalflucht und geringere Investitionen in Forschung und Entwicklung, geringere Exporteinnahmen in US-Dollar mit erheblichen Folgen für die chinesische Zulieferkette sowie ein Abwärtstrend der Währung sind nach Ansicht der Euler Hermes Volkswirte die Dinge, die China 2016 bewegen werden – und damit auch ihre Handelspartner.

Link zur Studie Die komplette Studie „China: Monkey forces for the Year of the Monkey“ können Sie auf der Seite von Euler Hermes kostenlos herunterladen. Weitere interessante Studien und Positionspapiere aus Bereichen wie beispielsweise Gehalt, Personal, Industrie, Pharma, Produktion oder auch Biotechnologie finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

China droht eine hohe Verschuldung

„Der Affe gilt als agil, schlau, flexibel und als guter Problemlöser – 2016 steht er aber auch vor großen Herausforderungen“, sagte Ludovic Subran, Chefvolkswirt bei der Euler Hermes Gruppe. „Das betrifft die Wirtschaft, den Kapitalmarkt, die Politik, Währungsturbulenzen, Investitionen, Kapitalkosten und nicht zuletzt vor allem die Unternehmen selbst. Die Zahlungsmoral verschlechtert sich nach unseren Einschätzungen um weitere drei Tage auf nunmehr 84 Tage*. Insolvenzen werden voraussichtlich um weitere 20% steigen im Affenjahr. Diese Entwicklung ist nicht überraschend: Die chinesischen Unternehmen sind hochverschuldet – und nicht-staatliche Banken haben in der zweiten Jahreshälfte 2015 bereits von einem deutlichen Anstieg bei den Ausfällen ihrer Darlehen berichtet.“