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Absperrklappe

Die richtige Absperrklappe für den Einsatz in PE/PP-Verrohrung

| Redakteur: Dr. Jörg Kempf

Zentrisch gelagerte, weichdichtende Zwischenflanschklappe mit reduziertem Innendurchmesser für die PE/PP-Verrohrung. (Bild: Ebro)
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Zentrisch gelagerte, weichdichtende Zwischenflanschklappe mit reduziertem Innendurchmesser für die PE/PP-Verrohrung. (Bild: Ebro)

Beim Einbau handelsüblicher zentrischer Absperrklappen in genormte PE/PP-Vorschweißbunde werden häufig Kompromisse bei der Anpassung auf die besondere Einbausituation gemacht. Das muss nicht sein...

Für den Einsatz von Absperrklappen in PE/PP-Verrohrungen werden zum einen die genormten Vorschweißbunde im Eintrittsdurchmesser angefast, damit die einschwenkende Klappenscheibe nicht anschlägt und vollständig öffnen kann. Durch das Anfasen im Eintrittsdurchmesser wird die Wandstärke geschwächt, und die Auflagefläche der Flanschdichtungen wird reduziert. Die Veränderung an den Vorschweißbunden führt dazu, dass die durch die Norm gesicherten Eigenschaften nicht mehr gewährleistet sind.

Als weitere Kompromisslösung werden beidseitig zusätzliche Distanzstücke verbaut, um die maßliche Anpassung sicherzustellen. Diese Maßnahmen stellen demnach lediglich eine Annäherung an die spezifischen Gegebenheiten/besondere Einbausituation dar, und sind in dem Fall eine technisch deutlich schlechtere Lösung.

Auf die besondere Einbausituation abgestimmt

Beide Lösungsansätze erfordern einen zusätzlichen Aufwand bei Planung und Montage und verursachen zusätzlich direkte und indirekte Kosten. Ebro bietet mit der Baureihe Z 411-A und Z 414-A die richtige Absperrklappe für den Einsatz in PE/PP-Verrohrung. Die Armaturen zeichnen sich dadurch aus, dass sie auf die besondere Einbausituation abgestimmt sind. Das Anfasen der Vorschweißbunde oder der Einbau von zusätzlichen Distanzstücken entfällt vollständig. Die spezifische Kennzeichnung der Armaturen stellt sicher, dass die Armatur dem richtigen Verwendungszweck zugeführt wird und eine schnelle und sichere Montage gewährleistet ist. Als einzige zentrische Absperrklappe dieser Bauart ist sie lückenlos in den Größen DA 50 bis DA 630 lieferbar.

Die Baureihe ist eine nach EN 593 genormte Industriearmatur und lieferbar mit Gehäusedurchgangsbohrungen (Zwischenflanschausführung Typ Z 411-A) oder mit durchgehenden Gewindebohrungen (Anflanschausführung Typ Z 414-A), für den Einbau zwischen genormten Vorschweißbunden nach DIN 16962/3 Teil 4 (Pos.1,3), SDR11/17/17,6/33, und Losflansche nach EN 1092-1 PN10. Die Gehäusebaulänge entspricht der EN 558 Reihe 20.

Die Betätigungsschnittstelle ist der EN ISO 5211 angepasst. Das nachträgliche Automatisieren ist somit problemlos möglich. Die Armaturen dürfen auch im Ex-Bereich Gruppe II Kategorie 1, 2 und 3 eingesetzt werden.

Kompaktes und formstabiles Gehäuse

Die Type Z 411-A und Z 414-A zeichnet sich durch ein einteiliges, kompaktes und formstabiles Gehäuse aus, das komplett elastomer-ausgekleidet (Manschette) ist. Die Sitzdichtung/Manschette verhindert den Medienkontakt mit dem Gehäuse und übernimmt die Dichtfunktion im Durchgang, über die Wellendurchführung und als Flanschdichtung. Zusätzliche Flanschdichtungen entfallen.

Die Manschette ist im Gehäuse mehrfach gelagert und gegen Walken gesichert, so dass die Montage und auch der Einsatz unter Vakuum betriebssicher gewährleistet wird.

Die Klappenscheibe ist strömungsoptimiert und gewährleistet laut Hersteller eine deutlich größere Durchflussmenge als handelsübliche Kunststoffkonstruktionen, die aufgrund ihrer Baugröße den Durchgangsquerschnitt massiv reduzieren.

Ebro auf der IFAT Entsorga 2010: Halle A5, Stand 229/326

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