Länderreport USA

Die dünnen Jahre sind vorbei

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Außenhandel

Die US-Chemieeinfuhren sind 2011 um 13,6 Prozent auf 216,1 Milliarden US-Dollar gestiegen. Die größten Posten bildeten dabei pharmazeutische Erzeugnisse mit einem Anteil von 30,4 Prozent, organische chemische Erzeugnisse mit 25,9 Prozent sowie Kunststoffprodukte mit 18,2 Prozent.

Die US-Einfuhren aus dem Hauptbezugsland Kanada stiegen 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 14,7 Prozent (Importmarktanteil 14,4 Prozent). Danach folgten Irland (Einfuhren +21,9 Prozent; Importanteil 14,3 Prozent), die VR China (+21,2 Prozent; 10,6 Prozent), Deutschland mit 17,5 Milliarden US-Dollar (+14,8 Prozent, 8,1 Prozent) sowie Großbritannien (-12,5 Prozent; 5,4 Prozent).

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Der ACC geht auf Grundlage einer engeren Sektorabgrenzung davon aus, dass die Chemieimporte 2012 um 4,8 Prozent zunehmen werden. Für den Zeitraum 2013 bis 2015 rechnet der Branchenverband dann mit jährlichen Wachstumsraten von etwas über sechs Prozent.

Geschäftspraxis

Chemikalien unterliegen in den USA umfangreichen und strikten Zulassungsbestimmungen und Überwachungen. Die Federal Drug Administration (FDA) ist die Regulierungsbehörde für chemische Nahrungsmittelzusätze, Arzneimittel und Kosmetika. Das Umweltschutzbundesamt Environmental Protection Agency (EPA) ist zuständig für andere Chemikalien.

Auskünfte über Zoll- und Einfuhrverfahren können bei der zum Department of Homeland Security (DHS) gehörenden Zollbehörde U.S. Customs and Border Protection (CBP) eingeholt werden.

Tabellen, Zahlen und weitere Fakten zur Chemieindustrie in den USA finden Sie in der Bildergalerie des Artikels.

* Quelle: Germany Trade and Invest

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