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Drinktec 2017 in München

Die Drinktec gilt als Impulsgeber für die internationale Getränkebranche

| Autor / Redakteur: Anke Geipel-Kern / Dr. Jörg Kempf

Besucherandrang (wie hier bei der letzten Veranstaltung am Eingang West) ist auch auf der diesjährigen Drinktec in München wieder garantiert.
Besucherandrang (wie hier bei der letzten Veranstaltung am Eingang West) ist auch auf der diesjährigen Drinktec in München wieder garantiert. (Bild: Messe München)

Passend zur Hochstimmung auf den internationalen Getränkemärkten wartet die diesjährige Drinktec vom 11. bis 15. September mit einer Rekordbeteiligung an Ausstellern auf. In München findet garantiert jeder für seinen Trend die passende technische Lösung.

Switchel heißt das neue Trendgetränk des Sommers und soll Hugo und Sprizz ablösen – das prophezeien jedenfalls die einschlägigen Gazetten. Ob die Kreation auf der diesjährigen Drinktec eine Rolle spielen wird? Wer weiß, doch auf jeden Fall steht die Kür des neuen Sommergetränks stellvertretend für die Anforderungen mit denen sich die Getränkeindustrie herumschlägt.

Die Geschmäcker ändern sich in immer kürzerer Zeit. Momentan rollt die Craftbierwelle, losgetreten in Amerika, das Thema Smoothies ist noch lange nicht durch und als aktuellen Trend haben die Marktforscher regionale Getränke und solche mit exotischem Touch ausgemacht.

Christoph Witte, Head of Product Management B2C der für Döhler die Vorlieben des Kunden im Auge behält, beobachtet in der Alkoholindustrie einen „wahren Pioniergeist“. Selbst klassische Spirituosen wie Wein oder Sekt werden durch botanische Extrakte, exotische Früchte, Tee, Kaffee und sogar Gemüse angereichert und bekommen dadurch neuen Reiz.

Rekordbeteiligung bei den Ausstellern

Doch welche Geschmacksrichtung auch immer als nächstes kommt: Das Geschäft mit den Getränken bleibt spannend und vor allem lukrativ, was einmal mehr die Rekordzahl von 1700 Drinktec-Ausstellern unterstreicht. Nicht ohne Grund gilt die Messe als unumstrittene Nummer eins der Branche, bildet sie doch die gesamte Prozesskette ab, von den Roh- und Inhaltsstoffen über die Herstellung, Abfüllung, Verpackung und Logistik bis hin zur Vermarktung.

Goldene Zeiten für die Zulieferindustrien

Für die Zulieferbranchen der internationalen Getränkehersteller ist die Experimentierfreude der Verbraucher Gold wert. In 2016 sind so viele Maschinen und Anlagen zur Produktion, Abfüllung und Verpackung von Getränken verkauft worden wie noch nie zuvor, konstatiert der VDMA-Fachverband. „Quantitatives Wachstum, steigende Ansprüche an die Produktqualität sowie das Bestreben der Getränke- und Lebensmittelindustrie, sicher, wirtschaftlich und effizient zu produzieren, sorgen für Investitionen in Maschinen und Anlagen – weltweit“, schreibt der Verband in seinem Messevorbericht. Und da zu jeder Produktions- und Abfüllanlage auch noch jede Menge Komponenten gehören, profitieren auch Pumpen-, Armaturen-, Wärmetauscher-, oder Zentrifugenhersteller vom steigenden Absatz.

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