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Wenn plötzlich alle Rädchen ineinandergreifen Die beste Zeit, Ingenieur:in in der Chemieindustrie zu sein!

Wir brauchen Ingenieur:innen in der Chemieindustrie – für die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft! Ein Artikel über Motivation, Sinnhaftigkeit, Wandel und das Recycling von Matratzen.

Ingenieur:innen bringen die Transformation der chemischen Industrie aktiv voran – nachhaltig und im Gleichtakt mit gesellschaftlichen Veränderungen.
Ingenieur:innen bringen die Transformation der chemischen Industrie aktiv voran – nachhaltig und im Gleichtakt mit gesellschaftlichen Veränderungen.
(Bild: Adobe Stock)

Wir alle stehen gerne auf der guten Seite der Geschichte. Globale Herausforderungen, wie z. B. die Klimaerwärmung, bieten Ingenieur:innen die Gelegenheit, an wirklich „guten“ Entwicklungen mitzuwirken und unsere Industrie nachhaltig zu verändern. „Früher mussten Sie sich auf Partys oft dafür rechtfertigen, in der chemischen Industrie tätig zu sein“, erinnert sich Michael Lorenz, Unit Head Global Process and Equipment Engineering bei Covestro, „aber jetzt können wir als Ingenieur:innen Teil einer großen und wichtigen Transformation sein. So lassen sich die persönliche Einstellung und der Beruf vereinen – fast wie eine neue Art der Work-Life-Balance.“

Als aktive Gestalter:innen einer nachhaltigeren Zukunft können Ingenieur:innen maßgeblich zu einer umfassenden ökologischen Transformation beitragen. Unternehmen wie z. B. Covestro, Hersteller von innovativen Polymer-Werkstoffen, sprechen mit ihrer Vision der Kreislaufwirtschaft gezielt Menschen in MINT-Berufen an, ihre Expertise für die Entwicklung einer „grüneren“ Zukunft einzusetzen.

„Ingenieur:in ist einer der besten Berufe, die Sie heute machen können“, sagt Michael Lorenz, „plötzlich passt alles zusammen, alle Rädchen greifen ineinander: die großen Herausforderungen, die Vision Ihres Unternehmens und der Beitrag, den Sie leisten. Das motiviert ungemein.“

Mit innovativen Prozessen den Klimaschutz vorantreiben

Wir brauchen Ansätze, um Kunststoffe in den Kreislauf zurückzuführen und nicht zu verbrennen. So nähern wir uns schrittweise dem Ziel der Klimaneutralität.
Wir brauchen Ansätze, um Kunststoffe in den Kreislauf zurückzuführen und nicht zu verbrennen. So nähern wir uns schrittweise dem Ziel der Klimaneutralität.
(Bild: Covestro)

Konkret werden die Ziele einer Kreislaufwirtschaft an ganz greifbaren Produkten des Alltags, z. B. an unseren Matratzen: Einmal gekauft, nutzen wir sie ungefähr 5 bis 10 Jahre, ehe sie in den Müll kommen. Eine Matratze enthält durchschnittlich 15 bis 20 kg Schaum – eine enorme Abfallmenge. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass allein wir in Europa jedes Jahr schätzungsweise 30 Millionen Matratzen entsorgen, von denen ca. 40 % verbrannt und 60 % deponiert werden.* Der in den Matratzen enthaltene Polyurethanschaum (PU) besteht teilweise aus fossilen Rohstoffen, u. a. Erdöl, von denen bislang nur ein Teil recycelt werden konnte. Mit dem nicht wiederverwertbaren Anteil gingen wertvolle Ressourcen in Verbrennungsanlagen verloren.

Zur Kreislaufführung von Rohstoffen werden oftmals chemische Verfahren angewendet. Warum nicht auch beim PU-Recycling der Matratzen? Covestro hat ein Verfahren entwickelt, das durch chemisches Recycling die Rückgewinnung beider PU-Hauptkomponenten ermöglicht. Seit Kurzem testet eine Pilotanlage für PU-Recycling in Leverkusen das Verfahren. Darüber hinaus entstehen, in Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, intelligente Sortierlösungen, die dafür sorgen, die verschiedenen Materialien aus Post-Consumer-Matratzen effizient zu trennen. Durch die Kombination beider Prozesse gelingt die Rückgewinnung sauberer Materialien, die z. B. bei der Produktion von Dämmstoffen erneut eingesetzt werden können – so wird der Beitrag der Kreislaufwirtschaft zum Klimaschutz selbst auf kleinster Ebene greifbar.

An einem solchen Projekt arbeiten bei Covestro bis zu 20 Ingenieur:innen in unterschiedlichen multidisziplinären Teams, vom Anlagenbau über den Betrieb bis hin zur Optimierung. Diese auf ca. drei Jahre angelegte Projektarbeit beinhaltet auch, Anlagen immer wieder zu verbessern, um Umweltvorgaben zu erreichen. Dabei spielt u. a. der Einsatz erneuerbarer Energien eine große Rolle. Denn das Betreiben von „Zero Emission“-Standorten ist ein Ziel innerhalb der Vision einer ganzheitlichen Kreislaufwirtschaft, an der alle Mitarbeiter:innen jeden Tag aktiv mitwirken.

Schritt für Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft

Der Weg, die Vision der Kreislaufwirtschaft vollständig umzusetzen, besteht aus vielen kleinen Schritten und Teilerfolgen. Außerdem gilt, wie in jeder umfassenden Transformation: Ein Unternehmen allein macht keine Kreislaufwirtschaft. Vielmehr geht es um internationale Kollaborationen mit Impulsen aus der Forschung, von Universitäten und anderen Firmen. Bei Covestro werden entsprechende Handlungsempfehlungen im Kontext der Kreislaufwirtschaft anschließend an kleinen Modellstandorten für eine globale Umsetzung erprobt. Dabei konkurrieren viele Projektideen um die Budgets des Unternehmens, das die CO2-Bilanz als neuen Indikator – neben den üblichen, wirtschaftlichen Kennzahlen – als KPI definiert.

Covestro hat die Vision einer vollständigen Kreislaufwirtschaft. Die Komplexität einer solchen Vision kann nur mit vielen kleinen Einzelmaßnahmen bewältigt werden. Immer wieder entstehen Prototypen und Referenzanlagen, die Potenzial für weitere Optimierungen bieten. „Aktuell gibt es aufgrund der Corona-Pandemie keine Partys. Aber wir Ingenieur:innen können jetzt die tolle Geschichte erzählen, dass wir jeden Tag dazu beitragen, die Probleme dieser Welt zu lösen, und unsere Industrie verändern, nachhaltig verändern!“, freut sich Michael Lorenz.

Mehr über die Kreislaufwirtschaft bei Covestro gibt es online

Covestro hat 2019 ein strategisches Programm und Konzept entwickelt, um den Ansatz der Zirkularität in allen Unternehmensbereichen zu etablieren und so den Klimaschutz voranzutreiben.

Sie besitzen Expertise als Ingenieur:in und suchen nach einem Arbeitgeber, mit dem Sie neue Perspektiven für eine nachhaltigere Zukunft schaffen können? Dann schauen Sie doch mal online im Karrierebereich von Covestro vorbei:

*Quelle:Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung, Artikel.

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