Integrierte Lösungen Die besondere Stärke von M+W liegt in der engen Vernetzung der Töchter

Redakteur: Anke Geipel-Kern

Unter dem Motto „Integrated Solution for the Process Industry“ steht der Auftritt von M+W Zander in diesem Jahr.

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Unter dem Motto „Integrated Solution for the Process Industry“ steht der Messeauftritt von M+W Zander in diesem Jahr. LSMW hat seinen Schwerpunkt auf der Life-Science-Industrie.
Unter dem Motto „Integrated Solution for the Process Industry“ steht der Messeauftritt von M+W Zander in diesem Jahr. LSMW hat seinen Schwerpunkt auf der Life-Science-Industrie.
( Bild: Achema Daily )

Der Anlagenbauer will damit seine besonderen Stärken betonen, die er in der Verbindung zwischen den Tochtergesellschaften Lang & Peitler, M+W Zander Asia, M+W Zander Products und LSMW sieht.

Die in Stuttgart ansässige LSMW-Gruppe hat sich auf die besonderen Anforderungen der Life-Science-Industrie spezialisiert und bietet Engineering-Leistungen für die pharmazeutische Industrie, die Biotechnologie, die Feinchemie und Chemie an. Aber auch Medizinproduktehersteller, die Lebensmittel- und die Kosmetikindustrie zählen zu den Kunden der M+W-Tochter. Das Leistungsspektrum der 4000 Spezialisten reicht dabei von Machbarkeitsstudien und Standortauswahl bis hin zur Projektrealisierung. Dazu gehört auch die Unterstützung bei der Inbetriebnahme, der Qualifizierung und der Validierung nach cGMP. Basis der Arbeit sind die aktuellen GMP-Regularien und die genaue Kenntnis der Forderung von Genehmigungsbehörden wie FDA oder EMEA.

Wichtige Schwerpunkte bei LSMW sind die Pharmaindustrie und die Biotechnologie, denn die Zahl biotechnologischer Wirkstoffe ist stark steigend und ein besonders zukunftsträchtiges Feld. Dabei werden rekombinante Proteine, Impfstoffe und monoklonale Antikörper mithilfe von Bakterien und Zellkultursystemen produziert. Aber nicht nur mit den klassischen Expressionssystemen kennen sich die Experten aus. Auch Tissue Engineering, Transgene Pflanzen und Molecular Farming sind Arbeitsgebiete, die immer häufiger nachgefragt werden. Ein wichtiger Bereich ist dabei die Prozesssimulation, mit deren Hilfe Kapazitätsauslegungen untersucht werden und Debottlenecking- sowie Optimierungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Großen Wert legen die Fachleute auf das Projektmanagement. Deshalb wird für jedes Projekt ein individueller Projektlaufplan erstellt. Abweichungen werden so durch das Controlling rechtzeitig erkannt, was dem Kunden zusätzliche Sicherheit bietet. Projektspezifische Abwicklungsrichtlinien definieren alle Abläufe und Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität. Die Teams arbeiten interdisziplinär und in enger Abstimmung mit dem Kunden, denn ein optimaler Informationsfluss zwischen allen Beteiligten ist dabei eine wichtige Voraussetzung.

ACHEMA: Halle 9.1, Stand E16-E19X

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