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Dichtungstechnik Dichtung löst Probleme bei Förderprozessen

| Redakteur: Gabriele Ilg

Die bereits in der Schraubenspindel-Technologie eingesetzte „Knife Edge“-Dichtung ist nun auch für Drehkolbenpumpen lieferbar. Die hygienische Dichtung löse viele Probleme bei der Förderung z.B. von zucker- und/oder kakaohaltigen Flüssigkeiten, verspricht Verder.

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Die „Knife-Edge“-Dichtung gibt es nun auch für Drehkolbenpumpen.
Die „Knife-Edge“-Dichtung gibt es nun auch für Drehkolbenpumpen.
(Bild: Verder)

Denn bei dieser Förderung z.B. von Schokolade gibt es gleich zwei große Herausforderungen: die Abrasivität und die Temperaturempfindlichkeit der Schokolade.

Gelangen die ungelösten Partikel der Flüssigkeiten zwischen die zwei Gleitflächen der Dichtung, entstehen durch die Schleifwirkung Undichtigkeiten und führen letztendlich zum Ausfall der Dichtung. Gleichzeitig entsteht Wärme zwischen den zwei Gleitflächen: Die Schokolade wird zu warm und damit ungenießbar.

Die „Knife Edge“-Dichtung besteht aus einer regulären Gleitfläche aus Siliciumcarbid und einer spitz zulaufenden Gleitfläche aus Wolframcarbid. Darum auch die alternative Bezeichnung „Messerschneiden-Dichtung“. Beide Flächen haben eine sehr geringe Auflagefläche, so der Hersteller. Durch die minimale Kontaktfläche werde die Flächenpressung um ein Vielfaches erhöht. Dadurch können keine abrasiven Partikel mehr zwischen die Gleitflächen gelangen und die Wärmeentwicklung werde deutlich reduziert.

Die neue Dichtung kann nun für alle Drehkolbenpumpen und Schraubenspindelpumpen von Verder eingesetzt werden. Die Verder Drehkolbenpumpen JEC JRZL z.B. erreichen eine Fördermenge von 1670 l/min und maximal 20 bar Differenzdruck. Die Schraubenspindelpumpen JEC JRZS können bis zu 1660 l/min bei max. 12 bar fördern.

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