Suchen

2K-Flanschdichtung

Dichtung für hochreine Prozesse

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Tobias Hüser

Parker Hannifin hat 2K-Flanschdichtungen für aseptische Herstellprozesse entwickelt.

Firma zum Thema

Nach 500-SIP-Dampfzyklen in einem Prüftest erreichten die Flanschdichtungen eine durchschnittliche Intrusion von 0,003
Nach 500-SIP-Dampfzyklen in einem Prüftest erreichten die Flanschdichtungen eine durchschnittliche Intrusion von 0,003".
(Bild: Parker Hannifin)

Die Konstruktion der Dichtungen entspricht den Vorgaben für gängige Rohrverbindungen nach ASME-BPE. Der nahezu bündige Übergang zur Anschlussstelle (± 0,008") verhindert Toträume mit der Gefahr eines Medieneinschlusses, der das Wachstum von Mikroorganismen und die daraus resultierende Kontaminierung des Systems begünstigen würde. Zudem trägt die bündige Konstruktion dazu bei, eine Erosion des Elastomerwerkstoffs zu vermeiden, dessen Eintrag in den Prozessstrom ebenfalls zu Verunreinigungen führen könnte.

Die Dichtwirkung ergibt sich aus einem beidseitig am inneren Durchmesser liegenden Dichtungswulst. Eine Kunststoffeinlage bei Dichtungselementen ab 1“ Durchmesser trägt zur Stabilisierung und dauerhaften Bündigkeit bei. Dank der neuen Geometrie des äußeren Dichtungswulstes wird die Dichtwirkung ohne Nutüberfüllung erzielt, so dass bei thermischer Ausdehnung keine Extrusion ins Rohr stattfindet. Ein äußerer Clip fixiert das Dichtungselement am Flansch.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 43619071)