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Anlagensteuerung / Daten-Management

Dezentrale Energieerzeugung: die Cloud ist der Clou

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Bewährte Konzepte und Funktionen in die Cloud verlagert

Ein neuer Ansatz ist die Installation der nächsthöheren Steuerungsebene samt dem gesamten Datenmanagement in der Cloud, anstatt wie bisher auf einer lokal installierten Server-Hardware. So befindet sich am anderen Ende der VPN-Verbindung – bereits in der Cloud – ein VPN-Gateway. Es verbindet die lokale Anlage mit der nächsthöheren Steuerungsebene – dem Enterprise Server. Diese Steuerung ist ein reines Software-Produkt, nun installiert in der Cloud. Der Enterprise Server kanalisiert die Daten, die in der Datenbank – natürlich auch in der Cloud – gespeichert werden. Und er ist die Steuerung, mit der von der Entrade-Zentrale aus aktiv Einfluss auf die Anlage genommen werden kann: Programm-Updates, Zustandsänderungen und vieles mehr.

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Eine maßgebliche Komponente für die komfortable Steuerung jeder Anlage ist die Visualisierung. Hier wurden parallel mehrere Optionen installiert:

  • Der für die lokale Steuerung zuständige Automation Server bietet eine Visualisierung vor Ort an.
  • Von beliebigen Standorten aus besteht via Web-Visualisierung – etwa von Tablets aus – der mobile Zugriff auf die Steuerungen der einzelnen E3-Aggregate.
  • Der Enterprise Server umfasst eine Visualisierung, über die von einem beliebigen Standort aus die Anlage bis auf Ebene der einzelnen E3-Aggregate einsehbar ist. Zudem besteht – ebenfalls von beliebigen Standorten aus – voller Zugriff auf alle generierten und in der Cloud gespeicherten Daten.

Vorbeugende Wartung und Smart Grid – alles mit einem Tool

Ebenfalls in der Cloud befindet sich der Resource Advisor, ein mächtiges Tool zur Verwaltung, Monitoring und Aufbereitung von Daten für unterschiedlichste Zwecke. Entrade und Schneider Electric stehen hier noch am Anfang der Überlegungen, welche Dienste und Funktionen Sinn machen. So können die vielfältigen Analyse- und Statistikfunktionalitäten des Tools beispielsweise zur Auswertung aller Anlagen- und Zustandsdaten für die vorbeugende Wartung heran gezogen werden. Die Erfassung der verbraucherseitig abgerufenen Energie über die Zeit und die darauf basierende Erstellung von Energieprofilen ist eine weitere Option. Sie können Grundlage sein für Maßnahmen zur Anlagenoptimierung, bis hin zum Management der Personal-Dienstpläne.

Der Beitrag erschien zuerst auf dem Portal unserer Schwestermarke elektrotechnik.

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